
Tanzen im Regen zu zweit
Wieder einmal von den Tagen, an denen man nicht
nach draußen gehen möchte.
Und doch wollten wir es wagen.
Es goss in Strömen.
Kein Sonnenstrahl berührte die nasse Erde.
Ganz leise dudelte aus dem Radio der Evergreen
„Singing in the Rain“.
„Komm, lass uns im Regen tanzen.“
Das sagte ich zu ihr.
Ja, und wir haben es getan.
Wie zwei Teenager hopsten wir im Regen hin und her.
Und immer diese wunderschöne Melodie auf den Lippen.
Wir wurden noch einmal jung und erlebten in
diesem Regenschauer unsere wundervollen
Jugendjahre aufs Neue.
In diesem Regenschauer
waren wir nur für uns,
ganz alleine;
nichts und niemand konnte
unser Zusammensein stören.
Ich nahm meine Liebste
in den Arm und küsste sie
zärtlich und meinte zu ihr.
„Lass uns zu zweit tanzen
in diesem Regenschauer.“
Und wir haben es nicht bereut,
dass wir es getan haben.
© Pitt (2026)
Bild: KI kreiert von Pitt
Facebookseite „Pitts Poesie und Kurzgeschichten“: https://t1p.de/7i53
Sein Buch „Pitts Poesie und Kurzgeschichten“: https://t1p.de/qup9

Vom Vergessen
Du hast nicht nur
meine Augen besessen
meinen Mund
meine Brüste
meinen Schoß und
meine Haut
nein auch meine Seele
sie gehört für immer dir
und mein Herz
mein Herz das auch
Schleichend hast du
meinen Namen nun vergessen
alles andere Schöne auch
nur meine Wärme nicht
wenn ich dich berühre
flüstert dein Lächeln
die vergess‘ ich nicht
© Astrid Nöll
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/astrid.noll
Sie ist auch im Buch „365 Tage Frieden“ zu finden, das es hier gibt:
https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783930758951/Heins-R%C3%BCdiger/365-Tage-Frieden
Facebookseite „Poesie der Seelenfedern“: https://www.facebook.com/profile.php?id=61579793533309&mibextid=wwXIfr&rdid=WUk10I32GHMusWWJ#
Ihr Buch „Seelenfedern“ gibt es hier: https://shop.tredition.com/search/U2VlbGVuZmVkZXJuIA

Mit uns die Soulmusik
Im Raum, getaucht in sanftes Licht,
da sprach dein Blick ein still' Gedicht.
Du nahmst mich mit, ganz ohne Wort,
vom Sofa weg, an jenen Ort.
Dein Griff lag warm auf meinem Leib,
wir tanzten durch den Seelenklang.
Die Soulmusik – sie trug uns weit,
ein Strom aus Klang und Zärtlichkeit.
Dein Atem streifte sanft mein Ohr,
mein Herz schlug leis, trat kaum hervor.
Ich sank in diesen Augenblick,
in deinen Blick, in unser Glück.
Kein Morgen zählt, kein Gestern mehr,
nur dieses Jetzt, so leicht und leer.
Die Musik trägt uns wie ein Traum,
und wir entschweben ganz dem Raum.
Wir sanken tief, verloren Zeit,
die Welt verstummte – nur Nähe bleibt.
Die Soulmusik, sie blieb zurück,
ein leiser Hauch von unserm Glück.
© Karin Bottländer
Bilder: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/karin.bottlander
Facebookgruppe "Karins Gedankenwelt":
https://www.facebook.com/groups/171109521539869
Autorenprofil in der Poesiewerkstatt: https://poesiewerkstatt.net/index.php/projekte/autoren

NOCH EIN PAAR SOMMER MEHR
Ich werde grau und habe Falten um die Augen,
du wirst älter und hast Ruhe im Blick.
Du gehst vorwärts ohne Zögern,
ich geh manchmal ein Stück zurück.
Du sprichst von all den Wegen,
die hoffentlich noch vor dir liegen.
Ich kenn alle deine Träume
und seh sie manchmal fliegen.
Gib mir noch ein paar Sommer mehr,
nur ein wenig mehr von deiner Zeit.
Lass mich gehen neben dir,
zwischen gestern, heute und der Ewigkeit.
Ich brauch kein Versprechen für immer,
kein „für alle Zeit“ – nur hier, nur jetzt
noch ein paar Sommer mehr mit dir.
Du sammelst schon Erinnerungen,
ich trag sie kistenweise fort.
Du rufst die Zukunft laut beim Namen,
ich dagegen flüstre leise: „Bleib noch dort.“
Deine Hände sind wie früher Morgen,
meine sehen schon die Nacht,
doch wenn sie sich ineinanderlegen,
hab ich nie an Zeit gedacht.
Gib mir noch ein paar Sommer mehr,
ein wenig mehr von deiner Zeit.
Lass mich gehen neben dir,
zwischen gestern, heute und der Ewigkeit.
Ich brauche kein Versprechen für immer,
kein „für alle Zeit“- nur hier, nur jetzt
noch ein paar Sommer mehr mit dir.
Vielleicht gehst du weiter ohne mich,
wenn mein Weg sich leise neigt,
doch ich hoffe, dass mein Lachen
noch in deinem Herzen bleibt.
Und wenn der Wind dich einmal fragt,
wer dich einst so zärtlich sah,
sag einfach: „Einer, der dich liebte,
als die Zeit schon kostbar war.“
Nur noch ein paar Sommer mehr,
mehr verlange ich doch nicht.
Nur dein Lächeln noch im Abendlicht,
nur dein Name im Gedicht.
Kein Versprechen für die Ewigkeit,
nur den Mut, dass du mich führst,
durch ein paar Sommer mehr mit dir.
Nur noch ein paar Sommer mehr.
© Harald A. Schneider
Bild: Pixabay
Facebookseite: https://www.facebook.com/profile.php?id=61572439275954
Website: www.schneideressen.de
Sein Gedichtband „Worte wie rostige Nägel“ ist hier erhältlich oder überall im Buchhandel: https://t1p.de/z3xxk

Glücklicher Thermostat-Besitzer
Wenn ich dich anschau',
wird es in mir warm.
Sofort.
Egal wie kalt es schon vorher war.
Wenn ich dich nicht anschau',
bleibt es in mir warm.
Immer.
Egal wie kalt es noch werden mag.
© Christina Udwari
Bilder: Montage aus Pixabay-Bildern
Facebookprofil: https://www.facebook.com/christina.udwari
Facebookseite: https://www.facebook.com/udwari.christina

Was ist Liebe?
Viele wissen nicht mehr, was Liebe ist,
wird verwechselt mit Verliebtsein, wenn man sich mal küsst,
mit Worten so schnell und Gefühlen aus Sand,
die fallen wie Schatten und ohne Verstand.
Liebe ist mehr als ein flüchtiger Blick,
ist mehr als ein Kuss, wo man glaubt es wäre Glück,
Sie bleibt, wenn das Leichte längst weiterzieht,
wenn das Herz noch hofft und auch sich müht.
Sie schreit nicht laut, sie drängt sich nicht vor,
sie steht still im Sturm, klopft leise ans Tor.
Sie geht nicht, wenn Zweifel die Wege verstellen,
sie lernt zu verstehen, statt schnell zu vergehen.
Viele wissen nicht mehr, was Nähe bedeutet,
so mancher hat schon die Seele verleugnet.
Sie suchen im Außen, was innen nur ruht
und nennen es Liebe, doch das ist Betrug.
Mut, sich zu zeigen ohne Maske im Spiel,
zu bleiben, wenn Schweigen mehr sagt als zu viel.
Denn Liebe ist kein Moment, der vergeht,
sondern für immer und ewig besteht ...
© Irmgard Behrend
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/irmgard.behrend

Liebes im Konjunktiv
Ich dachte,
da du ja auch mal denken könntest,
dass ich mal nicht an dich denken könnte,
ich könnte dir ja mal sagen,
dass ich das nicht könnte.
© Christina Udwari
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/christina.udwari
Facebookseite: https://www.facebook.com/udwari.christina

Dein Begleiter
Wohin du auch gehst, ich bin immer bei dir,
versinke in Werken der Schöpfung,
tief in deinem Herzen hab ich mein Quartier,
versteck mich als Schatten der Lichtung.
Ich bin dir ein Stein in der wackligen Wand,
das finstere Grün in den Pflanzen,
der endlos zerriebene bröckelnde Sand,
das weinrote Blut in den Wanzen.
Das flimmernde Licht bin ich, Dunkelheit
umhüllt existierende Welten,
ich bin eine Puppe in samtschwarzem Kleid,
der flackernde Wind an den Zelten.
Begleiter bin ich dir in bitteren Stunden,
ich bin deine zitternde Hand,
ich bin deine Narben an brennenden Wunden,
uns eint still ein magisches Band.
So tauchen wir tief durch den Ozean,
den Kosmos und jedwede Zeiten,
verschmolzen auf schimmernder Sternenbahn,
auf der wir in Ewigkeit reiten.
© Fabio Berman
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/profile.php?id=100087462845393
Bei Poetry.de unter dem Namen Travis Beamer^^: https://www.poetry.de/
Sein Buch „Die schimmernden Welten des Travis Berman“: https://t1p.de/f28ow
und sein neues Buch „Das Pulsieren der Phantasie“: https://t1p.de/uya3b

Du bist uns willkommen, Liebe
mach uns glücklich und vertraut mit dir
so, dass wir dich halten können
lass uns unser ganzes Lachen finden
und alle Tränen weinen
verwunde uns nicht zu tief
lass zu, dass wir heilen
wir trauen deinem Wort, auch
wenn deine Stimme unsere Träume erschüttert
wie du unseren Lebenstraum beschneidest
wirst du ihn erneut entfalten
lass Raum zwischen unserem Beieinandersein
lass Wind und Himmel zwischen uns tanzen
sei uns keine Fessel
gib uns einander unsere Herzen
doch nicht in des anderen Hand
Willkommen Liebe
lass uns dein Geheimnis erkennen
lass uns vom Herzen des Lebens erfahren
© Irmgard Veit (1986)
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/irmgard.veit

Dejan
Wenn du lachst, bricht es mir das Herz,
ich merke noch deutlich den großen Schmerz.
Wenn man verliert, was man einst geliebt,
und es findet in jemanden, den man mit dem Herzen sieht.
Ich blicke dich an
und sehe einen gebrochenen Mann.
Sehe jemanden, der all die Liebe verdient,
jemanden, dem das Glücke dient,
der nicht nur die Geschichten kennt, aus alten Tagen,
sondern jemand, der Wissen, Weisheit und Trauer in sich wird tragen.
Doch in den stillen Stunden mit dir
denke ich mir:
Da ist eine Kraft, die ich ein bisschen neide,
und mein Verstand sagt: Bleibe.
Ich schaue dich an und muss deinem Blick weichen,
möchte dir gerne die Hand reichen.
Doch in der Luft stocke ich,
was ist, wenn wieder mein Herz bricht?
Ich habe nur eine Ahnung von dir,
denn kennen tu ich dich eigentlich nicht,
doch ich weiß, dass deines schneller bricht.
Ich sah all die Welten in deinen Augen,
wollte meinen eigenen erst nicht trauen,
doch alles ist wahr
und so sah ich wie groß dein Leid eigentlich war.
Nun stehe ich hier vor dir
und starre an die Wand,
weil ich nicht weiß, ob ich dem halte stand,
dem Zauber, den du in dir trägst,
der meine Welt verändert und mit einem Mal all meine Ängste zerschlägt.
Dein Lachen rauscht durch mein Hirn, durch mein Herz,
vertreibt den alten Schmerz,
an den ich mich klammere seit über einem Jahr,
doch ich begreife: Du bist da.
So nehme ich deine Hand,
halte fest und knüpfe damit ein neues Band.
© Jessica-Anna Lutz
Bild: Pixabay
Wordpress Blog: https://thedarkdaylight.home.blog/
Facebookseite: https://www.facebook.com/NeonToldsStories
Soundcloud-Kanal: https://soundcloud.com/krissca
und ihr (zweites) Buch: https://www.differentbricks.de/p/jessica-anna-lutz-herz-im-draht

Die schönsten Worte
Die schönsten Worte, die es gibt,
benutzt der, der grad frisch verliebt;
der lässt verbal es richtig krachen,
spricht von Magie und solchen Sachen.
Zitiert den goldenen Sonnenschein,
Sehnsucht fließt in die Rede ein,
lässt Herzenswünsche auferstehen
vom stimmungsvolles Wiedersehen.
Da müssen Feuerwerke her,
denn eines nur reicht lang nicht mehr;
da gibt‘s kein Stillstehen und kein Halten,
man redet von Naturgewalten.
Von Blitzen, die erhaben schön,
direkt zum harrend Herzen geh’n,
vom Donner, der erhaben laut
Gehör verschafft, richtig reinhaut.
Vergisst nicht himmlische Posaunen,
versetzt mit Allmacht in Erstaunen,
der niemand sich entziehen kann,
der festgezurrt im Liebesbann.
Wenn er dann gar Gedichte spricht
ins heiß geliebte Angesicht,
vergisst er völlig Raum und Zeit,
beschwört sogar die Ewigkeit.
So ist es und bleibt es auf der Welt,
letztendlich zählt kein Gold, kein Geld,
wenn Liebe selbst Verheißung nur,
folgt man nur ihr und ihrer Spur.
© Harry Krumpach
Bild: Pexels
Facebookprofil: https://www.facebook.com/profile.php?id=100087144570352

Auf der Bank
Die Bank ist unser Treffpunkt noch für heute und auch morgen,
wenn Abendsonne sich in den Olivenzweigen bricht,
wir sind umringt von blauem Mohn, vergessen alle Sorgen
und ich schau manchmal schüchtern in dein strahlendes Gesicht.
Ein leiser Wind rauscht durch das Feld und trägt die warmen Reste
vom Salz des Meers direkt zu uns, das etwas westlich liegt,
mit Wein und Zigaretten feiern wir intime Feste,
bis sich dein Kopf im Mondenschein an meine Schulter schmiegt.
Wir tauschen unsre Nummern aus für Tage nach dem Sommer,
den wir gemeinsam an dem hellen Urlaubsort verbracht,
wir saßen hier bei Affenhitze und auch mal bei Donner,
doch du hast mir die Stunden stets zu schöner Zeit gemacht.
© Fabio Berman
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/profile.php?id=100087462845393
Bei Poetry.de unter dem Namen Travis Beamer^^: https://www.poetry.de/
Sein Buch „Die schimmernden Welten des Travis Berman“: https://t1p.de/f28ow
und sein neues Buch „Das Pulsieren der Phantasie“: https://t1p.de/uya3b

Plötzlich glücklich
Sein Herz wird grade überbrückt,
die Liebe fließt, er ist entzückt.
Er könnte in die Lüfte fliegen,
'nen Regenbogen für sie biegen.
Die Liebe trifft sie wie ein Blitz,
aus heit'rem Himmel, ungeschützt.
Gefühle fahren Achterbahn.
Das war doch sicher Gottes Plan!?
Er pfeift die schönsten Melodien,
die fröhlich um die Häuser zieh'n.
Er kichert, lacht und singt so laut,
dass keiner seinen Ohren traut.
Von Amors Pfeilen ganz durchsiebt,
der Grund, dass sie den Kerl so liebt.
Die ganze Welt steht für sie still,
denn sie weiß endlich, wen sie will.
Wenn beide um die Wette strahlen,
vor Glück sich in der Liebe aalen.
Dann kann der Himmel sie nur meinen,
wenn Wolken voller Rührung weinen.
Zwei Seelen, die sich endlich finden,
in Liebe aneinander binden.
Es scheint die Zeit will nicht vergeh'n,
weil Wunder plötzlich Schlange steh'n.
© Kay Gräfenberg (01.2025/01.2026)
Bild: Pexels
Facebookprofil: https://www.facebook.com/kay.grafenberg

Wanderwald
Den Weg, den ich wandere,
schmücke ich mit dem Laub der Buchen.
Die Sonnenstrahlen hänge ich
an die Äste der Bäume.
Dem Mond, gleich hinter dem Wald,
nehme ich seinen Glanz
und schmücke dein Haar mit Licht.
In meinen Händen trage ich
das Rauschen des Windes
dir entgegen.
© Olaf Lüken
Bild: Pixabay
Autorenprofil: https://www.viabilia.de/olaf-lueken-sprueche-gedichte/
Und auch hier ist er sehr aktiv: https://www.festgestaltung.de/

Ohne Dich
Ohne Dich
... fallen die Blätter schneller
... verblühen Rosen an einem Tag
Ohne Dich
... wird der Morgen nicht heller,
dass ich kaum aufstehen mag
Ohne Dich
... hat die Herbstsonne weniger Strahlen
... ist vieles nicht wichtig
Ohne Dich
... beginnt die Phantasie zu malen
... und bist Du dann da, ist alles so richtig
Ohne Dich
... wird mein Feuer zur stetigen Glut
... ist mein Verlangen groß wie ein Haus
Ohne Dich
... hatte ich nie Mut genug
Doch ein Blick in Deine Augen reicht aus
und ich spüre die Leichtigkeit, Dich zu lieben.
© Beate Antons
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/beate.antons.71

Was sich liebt, das neckt sich
Was sich liebt, das neckt sich,
zeckt einander scherzhaft an.
Doch allzu oft versteckt sich
hinter Scherz ein ernster Gram.
Die Kunst ist für die Partnerschaft,
einander gut genug zu kennen;
und im Miteinander jene Kraft,
sich nicht im Bösen zu benennen.
Denn Spaß ist Spaß und Ernst ist ernst
und beides ist Kommunikation.
Doch wenn Du eins davon verlernst,
sorgt das sehr leicht für Frustration.
Drum probt und sprecht, lotet euch aus.
Erlebt für euch, euch anzuzecken.
Denn nehmt ihr dem als Paar den Graus,
könnt ihr euch ewig liebend necken.
© Philipp Namberger
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/philipp.namberger

Zeiten der Liebe
Mit Elternliebe begann nach der Geburt unser Leben,
dem eignen Kind wollten unsere Eltern ihre ganze Liebe geben.
In der Schule hatte man dann so manchen Schulfreund gern,
doch vom Verliebtsein war man damals noch fern.
Die erste Liebe hatte alles auf den Kopf gestellt,
ein Blick in seine Augen und ich vergaß die Welt.
Die Schmetterlinge im Bauch vergesse ich nie,
beim Heiratsantrag bekam ich weiche Knie.
Gemeinsam hatten wir die Hochzeit gewagt,
strahlend hatten beide laut „Ja“ gesagt.
In jedem Alter war einer für den anderen da,
auch in schweren Zeiten waren wir uns nah.
Im Alter war die Liebe noch tiefer mit viel Zärtlichkeit.
In unserem Leben herrschte immer die Zufriedenheit.
Können wir uns jetzt auch nicht mehr sehen,
unsere Liebe wird auch nach dem Tod nie vergehen.
© Thea Küch
Bilder: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/thea.kuch

Zeiten der Liebe zu den Kindern
Schon in der Schwangerschaft, in den ersten Stunden,
ist eine liebende Mutter mit dem Kind verbunden.
Halten Eltern das Kind zum ersten Mal im Arm,
wird ihnen sofort um das Herz ganz warm.
Sie haben viele Jahre die wunderbare Kinderliebe gefühlt,
die mit Nähe, Wärme und Freude das Leben umhüllt.
Die elterliche Liebe zu den Kindern wächst mit der Zeit
und sie gibt auch in schwierigen Phasen dem Kind Sicherheit.
Dann kommt die Zeit in der die Eltern loslassen müssen,
sie werden ihre Kinder bestimmt sehr vermissen.
Erwachsene Kinder, sie verlassen das Elternhaus,
sie ziehen weit in die unsere Welt hinaus.
Doch in der Familie sind sie ihr ganzes Leben,
man wird aus der Ferne ihnen all unsere Liebe geben.
Wenn sich Eltern und Kinder auch lange nicht sehen,
die Liebe zueinander ist stark und wird nie vergehen.
© Thea Küch
Bilder: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/thea.kuch

Zeiten der Freundschaft
Freundschaft ist nicht an Lebensjahre gebunden.
Sie kann Jahre bestehen und nicht nur Stunden.
Freunde kann man nicht sofort erkennen,
doch echte Freundschaft kann man Seltenheit nennen.
Freundschaft ist oft nur zwischen zwei Personen,
sie können auch kilometerweit auseinander wohnen.
Wahre Freunde werden dich in der Not unterstützen
und auch dich sofort bestimmt vor Unheil beschützen.
Einem Freund kannst du beruhigt kleine Geheimnisse sagen,
er erzählt es nicht weiter und wird nicht klagen,
denn einem guten Freund kannst du vertrauen
und du kannst auf seine Hilfe bauen.
Habt ihr auch mal Ärger und ganz verschiedene Ansichten,
da folgt eine Aussprache, das wird die Freundschaft nicht vernichten.
Ein Freund ist wie die Sterne, nicht ganz nah,
doch wenn du ihn brauchst, ist er immer da.
© Thea Küch
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/thea.kuch

Liebe
Augen, die vor Liebe strahlen,
finden den Weg ins Herz,
Worte, die in Liebe gesprochen,
vertreiben manchen Schmerz,
Menschen, die in Liebe leben,
finden den Weg ins Glück,
denn Liebe ist es, die Frieden bringt,
gib sie weiter,
dann kommt sie zurück.
© Ingrid Heuwers
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/ingrid.heuwers
Facebookgruppe „Von Engeln begleitet“: https://www.facebook.com/groups/engellicht/
Facebookgruppe „Geschichten und Gedichte“: https://www.facebook.com/groups/625785404108969/
Und auch zu finden unter dem Namen „Schreibmaus“ in der Gedichte-Oase www.gedichte-oase.de

AUGENBLICK
Du siehst mich an.
Glücklich.
Und glaubst,
wir könnten
in diesem Augenblick
den Fluss der Zeit
aufhalten.
Doch die Uhren
ticken weiter
und Tage fallen
wie Blätter im Herbst.
In deinen Augen
spiegelt sich
meine eigene
Vergänglichkeit.
Wir sind nicht
für immer und ewig.
Doch genau
für jetzt,
für diesen Moment.
Und das ist genug
in der Ewigkeit
des Augenblicks.
© Harald A. Schneider
Bild: Pexels
Facebookseite: https://www.facebook.com/profile.php?id=61572439275954
Website: www.schneideressen.de
Sein Gedichtband „Worte wie rostige Nägel“ ist hier erhältlich oder überall im Buchhandel: https://t1p.de/z3xxk

Abendstunde
Wenn langsam die Nacht den Tag besiegt
und mein Kopf auf deinem Brustkorb liegt.
Dann hör ich dein Herz, das nur für mich schlägt,
und spür, wie es sanft deine Brust senkt und hebt.
Dein Atem wird ruhiger, du schläft langsam ein.
Wo könnte ich lieber und glücklicher sein?
© Elvira Lehmann (Text und Bild)
Facebookprofil: https://www.facebook.com/elvira.lehmann.18

Sonnenuntergang am Strand
Ein Sonnenuntergang am Strand,
und nur wir beide – Hand in Hand.
Die Meereswellen rauschen ganz leise,
sie begleiten uns auf ihrer eigenen Weise.
Einen Bernstein habe ich für dich gefunden,
er soll dir Glück bringen, nicht nur in schwierigen Stunden.
Der Leuchtturm, er blinkt so romantisch und schön,
die Sonne geht unter, doch wir wollen nicht gehen.
Ich lieb dich so sehr, nur du bist mein Leben,
ich möchte dich niemals verlieren, nur du hast mir so viel gegeben.
Am Abendhimmel sind noch Möwen zu sehen,
wir schauen ihnen nach und bleiben kurz stehen.
Die Sonne am Horizont längst nicht mehr zu sehen,
wir lassen uns vom Meereswind die Haare durchwehen.
Das Meer, es wird leise, und der Mond geht schon auf –
zu Ende die Reise und alles nimmt seinen Lauf.
Noch einmal zum Meer geht unser Blick.
Doch wir sind uns sicher – wir kommen zurück.
© 2025 Michael Mehlhorn
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/michael.mehlhorn.3
Facebookseite zu seiner Romanreihe „Schattenwälder“: https://www.facebook.com/profile.php?id=61593815098128

vom küssen
wenn du mich küsst
und ich deinen kuss erwider
dann ist es für dich
vielleicht nur ein kuss
doch ich
ich höre lieder
deine worte
schmecke sie immer wieder
dein kommen und dein gehen
dein zu mir stehen
all das schmecke ich
darum küss mich nicht
mit einem kuss
der ein vielleicht
noch in sich trägt
© Astrid Nöll
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/astrid.noll
Sie ist auch im Buch „365 Tage Frieden“ zu finden, das es hier gibt:
https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783930758951/Heins-R%C3%BCdiger/365-Tage-Frieden
Facebookseite „Poesie der Seelenfedern“: https://www.facebook.com/profile.php?id=61579793533309&mibextid=wwXIfr&rdid=WUk10I32GHMusWWJ#
Ihr Buch „Seelenfedern“ gibt es hier: https://shop.tredition.com/search/U2VlbGVuZmVkZXJuIA

Versicherung
In die Narben deiner Vergangenheit,
in die Geschehnisse deiner Zukunft,
in die Dunkelheit deines Schweigens,
in den Reichtum deiner Sprache,
in die Ernsthaftigkeit deiner Gedanken,
in die Unantastbarkeit deiner Gefühle,
in den Türspalt deiner Zuneigung,
in die Zäune deiner Ablehnung,
in die Hoffnungen deiner Träume,
in die Fesseln deiner Bedingungen,
in die Weichheit deines Herzens,
in die Tiefe deines Menschseins
lege ich meine Zusage:
I c h b i n d a .
💗
© Christina Udwari
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/christina.udwari
Facebookseite: https://www.facebook.com/udwari.christina

Am Glühweinstand
Du hast mich einst am Glühweinstand
bei Schnee allein gelassen,
an Weihnachtsmarktes dunklem Rand
trank ich noch unsre Tassen.
Seitdem erscheint am Tannenbaum
beim Öffnen der Geschenke,
dein letzter Blick mir wie im Traum,
an den ich stetig denke.
In jedem noch so kleinen Licht
der bunten Lampenketten
seh ich im Winter dein Gesicht
beim Bummeln und bei Metten.
Die Mandeln schmecken irgendwie
nach deinen warmen Lippen,
wahrscheinlich werde ich nun nie
mehr davon wieder nippen.
Dein letzter Blick verfolgt mich noch
wohl für ganz viele Jahre,
am Glühweinstand fiel ich ins Loch
schon unzählige Male.
© Fabio Berman
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/profile.php?id=100087462845393
Bei Poetry.de unter dem Namen Travis Beamer^^: https://www.poetry.de/
Sein Buch „Die schimmernden Welten des Travis Berman“: https://t1p.de/f28ow
und sein neues Buch „Das Pulsieren der Phantasie“: https://t1p.de/uya3b

Sommernachtstraum
Sommernächte, so lind und lau,
verlassen ihr Traumgelände.
Süßer Atem meiner Frau,
angenehm, weil mild, nicht rau,
spüre ihre warmen Hände.
Ihr Atem spült die Träume fort,
Bilder, die lautlos entschwinden.
Sie, die liebt, auch ein liebes Wort,
das ihre Sehnsucht trägt mit sich fort,
und niemand kann's wiederfinden.
© Olaf Lüken
Bild: Pixabay
Autorenprofil: https://www.viabilia.de/olaf-lueken-sprueche-gedichte/
Und auch hier ist er sehr aktiv: https://www.festgestaltung.de/

Du und ich durch den Kosmos
Wir fliegen gemeinsam auf heißen Kometen
zu sehr weit entlegenen Exoplaneten,
wir lenken das Steuer zu kosmischen Blitzen,
zu denen wir heiter und sorgenfrei flitzen
hinein in die riesigen Raum-und-Zeit-Tunnel
für einen begrenzten, doch reizvollen Bummel
und schnurstracks hinein in die lichtlosen Löcher,
die Neugierde treibt unser Herz noch und nöcher
vorbei an den funkelnden, glitzernden Sternen
in außergewöhnliche, flüsternde Fernen.
Wir sind stets umgeben von manch Energien,
die uns jedoch nie unser Bündnis entziehen,
denn wir überwinden zu zweit Hand in Hand,
dort jedwede Hürde, sogar den Verstand.
Denn fern ab von aller, nur hemmender Logik,
lenkt Liebe verschmitzt das gemeinsame Glück.
© Fabio Berman
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/profile.php?id=100087462845393
Bei Poetry.de unter dem Namen Travis Beamer^^: https://www.poetry.de/
Sein Buch „Die schimmernden Welten des Travis Berman“: https://t1p.de/f28ow
und sein neues Buch „Das Pulsieren der Phantasie“: https://t1p.de/uya3b

Du
Mit deiner
Liebe
und deiner
Wärme
findet meine
Seele
die ersehnte
Ruhe
in der
Stille
unserer
Zeit.
Trocknen
die Tränen
meiner dunklen
Vergangenheit,
finde ich
Mut,
neue
Wege
ins helle
Licht
eines erfüllten
Lebens
zu finden.
© Astrid Nöll
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/astrid.noll
Sie ist auch im Buch „365 Tage Frieden“ zu finden, das es hier gibt:
https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783930758951/Heins-R%C3%BCdiger/365-Tage-Frieden
Facebookseite „Poesie der Seelenfedern“: https://www.facebook.com/profile.php?id=61579793533309&mibextid=wwXIfr&rdid=WUk10I32GHMusWWJ#
Ihr Buch „Seelenfedern“ gibt es hier: https://shop.tredition.com/search/U2VlbGVuZmVkZXJuIA

Liebe auf den zweiten Blick
Ich sehe Dich, mit meinen Augen.
Empfinde das, was ICH sehen kann.
Was können Worte wirklich taugen?
Du auf dem Altar, ich wie im Bann.
Ich wickle Dich ein, in Geschenkpapier
und wünsche alles Liebe Dir.
Die Büste fällt. Dein Hals zerbricht.
Meine Güte! - Verletze Dich nicht!
Auch auf den 2ten Blick hab ich Dich gesehn.
Da war's um mich gleich wieder geschehn.
Mein Herz pochte schnell und schneller.
Mein Mut fiel in einen tiefen Keller.
Es kam die Zeit, ich war bereit.
Hab Kopf und Leib auf die Füße gestellt.
Dein Blick hat wieder mein Herz erhellt.
Ich liebe Dich! Sei sicher Dir!
Du bist mein Glück! Bitte bleib bei mir!
© Olaf Lüken
Bild: Pexels
Autorenprofil: https://www.viabilia.de/olaf-lueken-sprueche-gedichte/
Und auch hier ist er sehr aktiv: https://www.festgestaltung.de/

Etwas Neues beginnt
Wie ein Licht in dunkler Nacht
dir den Weg kann leiten
ich will mit Liebe und Bedacht
behutsam dich begleiten.
Schritt für Schritt ins Neue Jahr
gehen wir gemeinsam
Zusammen ist es wunderbar
und keiner ist mehr einsam.
Lange schauen wir uns an
und merken Stück für Stück
was wunderbar mit uns begann
und spüren unser Glück.
© Ernst Richard Edinger
Bild: Pixabay

Frühling - ein Fest der Liebe
Amors Pfeile für die Liebe.
Blüten und Blumen schauen zu.
Flora und Fauna leben Triebe.
Mutter Natur kommt nicht zur Ruh'.
Die Sonne wärmt das Land der Liebe.
Der Lenz erfreut die Lebenswelt.
Von März bis Mai sind es noch Schübe,
mit Himmelsblau und Himmelszelt.
Liebe zwischen Kind und Eltern.
Liebe zwischen Mann und Frau.
Liebe möchte Seelen binden.
Liebe befreit vom Alltagsgrau!
Liebe ist mehr als eine Geste.
Liebe ist mehr als ein Händedruck.
Liebe - ein Grund für viele Feste.
Liebe ist mehr als ein Kuss im Bus.
Liebe will die andern achten.
Liebe erlaubt sich zu verzeih'n.
Liebe heißt: zum Guten trachten.
Liebe lädt uns täglich ein.
Liebe zwischen Menschen und Tieren.
Liebe auf zweien oder auf vieren.
Liebe belebt die Frühlingszeit.
Liebe durchdringt die Ewigkeit!
© Olaf Lüken
Bilder: Pixabay
Autorenprofil: https://www.viabilia.de/olaf-lueken-sprueche-gedichte/
Und auch hier ist er sehr aktiv: https://www.festgestaltung.de/

Dicht
Ich kann mein Herz drehen und wenden
wie ich will,
immer
bleibst du drinnen.
© Christina Udwari
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/christina.udwari
Facebookseite: https://www.facebook.com/udwari.christina

Der Morgen mit Dir
Ich mag nicht schon beim Morgengrauen
in eine trübe Aussicht schauen;
ich will, dass mich die Sonne neckt,
mit ihren warmen Strahlen weckt.
Ich lieb die frische Morgenluft,
Jasmin am Feld und Rosenduft,
der Vögel Zwitschern und dabei
ein weich gekochtes Frühstücksei.
Dazu ein Brötchen, knackig frisch,
den Kaffee dampfend auf dem Tisch;
die Zeitung druckfrisch liegt parat,
so wünsch ich mir den Tagesstart.
Doch nicht allein, Du bist bei mir,
den Tag genieß ich nur mit Dir,
denn Du bist schon am Morgen nett,
machst ihn dadurch für mich komplett.
© Harry Krumpach
Bild: Pexels
Facebookprofil: https://www.facebook.com/profile.php?id=100087144570352

Wege
Die Wege, die wir gehen,
hinterlassen Spuren
in Seelen, die wir sehen,
hin zur Liebe und zum Licht.
Liebende Worte, die wir sagen,
hinterlassen Spuren
in Seelen, die es wagen,
zu hören und zu fühlen.
Verbindende Dinge, die wir tun,
hinterlassen Spuren
in Seelen, die nicht ruhen,
suchend nach dem Frieden.
Was wir Gutes einander geben,
hinterlässt für immer Spuren,
damit Seelen überleben
in Hoffnung und im Licht.
Die Liebe, die wir schenken,
hinterlässt für immer Spuren
in den Seelen, die an uns denken,
wenn vergangen ist unsere Zeit.
© Astrid Nöll
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/astrid.noll
Sie ist auch im Buch „365 Tage Frieden“ zu finden, das es hier gibt:
https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783930758951/Heins-R%C3%BCdiger/365-Tage-Frieden
Facebookseite „Poesie der Seelenfedern“: https://www.facebook.com/profile.php?id=61579793533309&mibextid=wwXIfr&rdid=WUk10I32GHMusWWJ#
Ihr Buch „Seelenfedern“ gibt es hier: https://shop.tredition.com/search/U2VlbGVuZmVkZXJuIA

Die Verabredung
Wir schreiben seit Tagen vermehrt in den Weiten
vom endlosen Ozean des Internets,
in dem Algorithmen die Surfrouten leiten,
bis alles sich bündelt in Form eines Chats.
So haben wir schließlich, nach einigen Stunden,
ein Treffen vereinbart bei Anbruch der Nacht.
Um den neuen Weg produktiv zu erkunden,
hab Navi ich am Telefon angemacht.
Die Zeit fliegt erstaunlich, es ist wieder Winter,
das Schlupfloch im Ast hat dem Spatz ausgedient.
Mit knallrotem Ball spielen noch ein paar Kinder,
von denen der eine Neymar scheinbar mimt.
Ich hangel mich weiter zur nächsten Laterne,
sie ist mir ein Kompass zu pechschwarzer Stund,
die Wolken entzaubern den Mond und die Sterne
und unter mir friert selbst der steinerne Grund.
Nun bin ich schon nah bei der richtigen Wohnung,
das Navi sagt mir, dass es Meter nur sind.
Ich freu mich auf Heizung als erste Belohnung
und Mauerwerk gegen den eiskalten Wind.
Dein trauliches Lämpchen seh ich nun im Zimmer,
die Neugier im Herzen pulsiert jetzt recht schnell.
Ich klingle auf Suche nach dem Hoffnungsschimmer,
die Tür öffnet klimpernd, mir wird’s plötzlich hell.
© Fabio Berman
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/profile.php?id=100087462845393
Bei Poetry.de unter dem Namen Travis Beamer^^: https://www.poetry.de/
Sein Buch „Die schimmernden Welten des Travis Berman“: https://t1p.de/f28ow
und sein neues Buch „Das Pulsieren der Phantasie“: https://t1p.de/uya3b

Versprich mir nichts
Versprich mir nichts, mein holdes Kind,
kein Schloss aus leeren Worten.
Der Wind trägt es im Handumdrehen
hinaus zu fernen Orten.
Sag lieber nur „Ich koch heut Tee“
und schmeiß den Zucker rein,
das hält am End viel länger warm,
als in der Pflicht zu sein.
Versprich mir nicht das große Glück,
das hält ja selten lange.
Es kommt, macht Lärm, dann haut es ab
und uns würde dann bange.
Sag lieber „Heute bleib ich hier“
und schenk mir diese Stunde.
Das reicht nicht für die Ewigkeit
aber für diese Runde.
Versprich mir nicht den tiefen Sinn,
den suchen nur Verrückte,
die glauben, dass der Weg sich lohnt,
wenn man sich nach ihm bückte.
Sag lieber nur „Ich hör dir zu“
und bringe mich zum Lachen,
das wird uns durch die Jahre tragen,
uns wirklich glücklich machen.
Versprich mir nichts – dann lügst du nicht
und ich muss nichts verzeihen.
Wir gehen den Weg, Schritt hinter Schritt,
und lassen uns drauf ein.
Versprich mir nichts – das wiegt so leicht
und keiner muss bereuen.
Mit Pflichten wird gar nichts erreicht,
lass uns des Lebens freuen.
© Harald A. Schneider
Bild: Pixabay
Facebookseite: https://www.facebook.com/profile.php?id=61572439275954
Website: www.schneideressen.de
Sein Gedichtband „Worte wie rostige Nägel“ ist hier erhältlich oder überall im Buchhandel: https://t1p.de/z3xxk

Liebesrausch
… und plötzlich strahlen meine Blicke auf.
Mein Puls schlägt Purzelbäume.
Gedanken blitzen grell wie Sonnenlicht.
Ich tanze und singe durch den Tag
und schere mich nicht um fragende Blicke.
Ich lächle den Mond an
und er zwinkert zurück.
Tauben tragen plötzlich seidene Kleider
und jeder Baum wirkt so graziös.
Die Pfütze, die mich so oft verärgert,
nenne ich nun Biotop.
Sagenhaft wie dieses Feuer
mein ganzes Ich in Höhen treibt.
Von oben schau ich auf mich runter
und erblicke mich auf einer Wolke,
die mit mir entschwebt ins Himmelsblau.
Ein weicher, zarter Wattebausch
wiegt mich im Liebesrausch.
Ich möchte bleiben und verweilen,
nie mehr missen diese Wohligkeit.
Bitte bleib du Glück, das mich verzaubert.
Bleib bei mir bis in alle Ewigkeit.
© Marion Kulzer
Bild: Montage aus Pixabay-Bildern
Facebookprofil: https://www.facebook.com/marion.kulzer

Versprechen
Ich halte mich so ganz doll fest,
damit du niemals mich verlässt.
Mag auch die Welt bald untergehen,
ich will an deiner Seite stehen.
Begleiten uns auch Sturm und Regen
auf allen holprig wilden Wegen,
will ich für dich die Stütze sein
und niemals lassen dich allein.
Wenn wir in Eis und Schnee verweilen,
werd ich die Wärme mit dir teilen.
Sie, die in meinem Herzen wohnt.
Ach glaube mir, dass sich das lohnt.
Gemeinsam sind wir nicht zu brechen.
Mein Schatz, das kann ich dir versprechen.
© Elvira Lehmann
Bild: Pixabay
Facebookprofil: https://www.facebook.com/elvira.lehmann.18
