
Der Wocheneinkauf ist zu teuer!
Frau Schlötterlein mit leeren Korb
betritt den Markt in ihrem Ort.
Der Regen plätschert auf das Haupt
und drinnen wird das Geld geraubt.
Sie greift zum Brot, es knirscht der Zahn:
Ein einfach Brot, da wird man arm.
Die Butter winkt im goldenen Glanz,
doch leider nicht zum Freudentanz.
Zwei Eier nur, Brot, ein halbes Pfund.
Die Rechnung wird doch wieder rund.
Der Käse lacht, der Schinken grinst,
ein Kassenbon, der fast schon spinnt.
Sie zahlt ganz schnell und geht hinaus,
der Wind pustet das Haar ihr kraus.
Zu Hause zählt sie Stück für Stück,
was sie bekam fürs Einkaufsglück.
Ein halber Wochenschmaus, nicht mehr,
und trotzdem ist der Beutel leer.
Sie seufzt und schaut mit stillen Blick,
legt ein paar Cents zum Sparen zurück.
Dann gibt's halt wieder Haferschleim,
der soll bekanntlich gesund ja sein.
Die Kinder verzichten aufs Pausenbrot,
es herrscht wie immer große Not.
© Irmgard Behrend
Bilder: Pixabay
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Wir ersticken im Müll!
Am Fluss, im Park, im Wald, am Strand
liegt Müll gedankenlos am Rand.
Die Welt erstickt im Wegwerf-Wahn,
doch alle schau‘n sich ratlos an.
Ich allein? Was soll ich tun?
Heißt es dann mit leerem Tun.
Doch jeder Schritt, so klein er sei,
macht die Wege vom Abfall frei.
Das Problem, das ist global.
Müllberge gibt es überall.
Plastiktüten auf jedem Weg,
landen nicht nur im Blumenbeet.
Bonbonpapier am Waldesrand,
manch Döschen liegt im Sand am Strand.
Flaschen schwimmen durch den See,
so tut der Müll der Erde weh.
Ist doch nur ein kleiner Rest,
denken viele, was mich entsetzt.
Doch wenn das alle Menschen tun,
verdreckt das Land von dem Konsum.
Drum denk bei allem, was du machst,
mal über die Müllberge nach, gib acht.
Heb‘s auf, bring es dann in den Sack,
das geht doch wirklich mal zack-zack.
Wenn jeder hilft, ob Groß, ob Klein,
die Welt wird sauber wieder sein.
Mit Herz und Mut, das ist genial,
dann schrumpft der Müllberg überall.
Recycling schön, doch oft nur Schein,
doch irgendwie passt viel nicht rein.
Die Tonne voll, das Meer noch mehr,
die Lösung wäre gar nicht so schwer.
Weniger kaufen, öfter teilen,
reparieren mal zuweilen.
Mensch, wach auf, es ist fatal.
Weltweit Müllberge in großer Zahl.
© Irmgard Behrend
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