Der Wocheneinkauf ist zu teuer!

 

Frau Schlötterlein mit leeren Korb

betritt den Markt in ihrem Ort.

Der Regen plätschert auf das Haupt

und drinnen wird das Geld geraubt.

 

Sie greift zum Brot, es knirscht der Zahn:

Ein einfach Brot, da wird man arm.

Die Butter winkt im goldenen Glanz,

doch leider nicht zum Freudentanz.

 

Zwei Eier nur, Brot, ein halbes Pfund.

Die Rechnung wird doch wieder rund.

Der Käse lacht, der Schinken grinst,

ein Kassenbon, der fast schon spinnt.

 

Sie zahlt ganz schnell und geht hinaus,

der Wind pustet das Haar ihr kraus.

Zu Hause zählt sie Stück für Stück,

was sie bekam fürs Einkaufsglück.

 


Ein halber Wochenschmaus, nicht mehr,

und trotzdem ist der Beutel leer.

Sie seufzt und schaut mit stillen Blick,

legt ein paar Cents zum Sparen zurück.

 

Dann gibt's halt wieder Haferschleim,

der soll bekanntlich gesund ja sein.

Die Kinder verzichten aufs Pausenbrot,

es herrscht wie immer große Not.

 

© Irmgard Behrend

 

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Worte an die Macht


Wenn ich wirklich sicher wüsst

wer wohl der Macht auch mächtig ist

würd ich persönlich zu ihm sprechen

ernsthaft - aber ohne rächen.


Der Kampf um Macht ist weltweit da

genau dies ist doch die Gefahr

mit Waffen und mit Rüstungswahn

fängt man fatale Kriege an.


Ob Christen, Moslems – ganz egal

auch euer Glauben sagt einmal

du sollst nicht töten und nicht stehlen

nie Menschen oder Tiere quälen …

dich nicht bereichern an den Dingen

die über alles Schlechtes bringen

Welt zerstören, Meer berauben

auch das will nicht euer Glauben.


Ihr bittet dann um Gottes Gnade

aber es ist jammerschade

dass die Macht halt nicht versteht

dass durch Machtgier

die wundervolle Erde

jämmerlich zu Grunde geht.


© Angelika Schroeter


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Zu dumm

Am Tag, als Gott das Hirn verteilte,
der Mensch, obwohl er sich beeilte,
zu spät kam er zu dem Termin,
man muss es fragen, kommt nicht umhin:
Bleibt er zu dumm um einzusehen,
dass Kriege keinen Sieger sehen?

© Bernd Haberfellner

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Gesenkte Köpfe


Die Generation der gesenkten Köpfe

kann man in den Straßen seh'n.

Sind so vertieft ins eigene Handy,

bleiben ganz plötzlich ruckartig steh'n.


Ich war auf dem Weg, um einzukaufen,

konnte so schnell nicht reagieren.

Mit Wucht hab ich ihn über den Haufen gelaufen,

hab mich entschuldigt, hab ja gute Manieren.


Seine Reaktion hat mich dann doch irritiert,

er war gelassen und lachte mich an.

Sowas war ihm schon öfter passiert

und meinte, man gewöhnt sich irgendwann dran. 



Er wollte über die Straße, ging einfach bei Rot,

ich kriegte ihn gerad noch am Ärmel zu fassen.

An der Straße wäre sinnvoll ein Handyverbot,

er versprach, ab sofort besser aufzupassen.


Drum Augen auf im Straßenverkehr,

nicht immer ist ein Schutzengel da.

Denn Unachtsamkeit bedeutet Gefahr

und plötzlich ist nichts mehr, wie es mal war.


© Gabi Rettstadt


Bild: Creazilla


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Egoismus, Hass und Wut


Wir schauen gern in diese Welt

und suchen, was uns gefällt,

denn die Not, der Krieg und das Leid

passen ja nicht in unsere Zeit.


Geübt wird gar sehr viel Kritik

an dieser, unsrer, Landespolitik.

Alle machen alles nur verkehrt,

davon ein jedes Netzwerk zehrt.


Kommentare, dubios, aggressiv,

werden verbreitet, ganz intensiv,

fordern gleichgesinnt zu sein,

lenken andersrum erst gar nicht ein.


Egoismus, Wut und großen Hass,

Anfeindungen, Drohungen, krass,

malt uns ein schrecklich' Weltbild aus,

ein Bruchteil verursacht diesen Graus.


Ein kleiner Teil hat die große Macht,

sind Anführer einer sieglosen Schlacht,

führen sich selbst jedoch gekonnt

nicht an die für andere tödliche Front.



Blickt man in der Geschichte zurück,

Kriege brachten niemanden noch Glück,

wer immer sie auch wann entfacht,

ist kläglich stets zusammen gekracht.


Wer die Despoten dieser Welt

wie früher so auch heut’ noch wählt,

hält er sie für geistig fit?

Ich komm’ da manchmal nicht mehr mit …


© Luis Walter


Bild: Pixabay


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Websites: https://www.luis-walter-skrumbacher.de/

und https://www.luis-walter-gedichte.com/


Seine bisher erschienenen Bücher: https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/?q=Luis+Walter

Wir ersticken im Müll!

 

Am Fluss, im Park, im Wald, am Strand

liegt Müll gedankenlos am Rand.

Die Welt erstickt im Wegwerf-Wahn,

doch alle schau‘n sich ratlos an.

 

Ich allein? Was soll ich tun?

Heißt es dann mit leerem Tun.

Doch jeder Schritt, so klein er sei,

macht die Wege vom Abfall frei.

 

Das Problem, das ist global.

Müllberge gibt es überall.

Plastiktüten auf jedem Weg,

landen nicht nur im Blumenbeet.

 

Bonbonpapier am Waldesrand,

manch Döschen liegt im Sand am Strand.

Flaschen schwimmen durch den See,

so tut der Müll der Erde weh.

 

Ist doch nur ein kleiner Rest,

denken viele, was mich entsetzt.

Doch wenn das alle Menschen tun,

verdreckt das Land von dem Konsum.

 

Drum denk bei allem, was du machst,

mal über die Müllberge nach, gib acht.

Heb‘s auf, bring es dann in den Sack,

das geht doch wirklich mal zack-zack.

 

Wenn jeder hilft, ob Groß, ob Klein,

die Welt wird sauber wieder sein.

Mit Herz und Mut, das ist genial,

dann schrumpft der Müllberg überall.

 

Recycling schön, doch oft nur Schein,

doch irgendwie passt viel nicht rein.

Die Tonne voll, das Meer noch mehr,

die Lösung wäre gar nicht so schwer.

 

Weniger kaufen, öfter teilen,

reparieren mal zuweilen.

Mensch, wach auf, es ist fatal.

Weltweit Müllberge in großer Zahl.

 

© Irmgard Behrend

 

Bilder: Pixabay


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Tu jetzt das Richtige

 

Es ist nie zu spät, das Richtige zu tun,

das heißt doch, ich darf nicht ruhn,

das Richtige zu suchen,

um kleine Erfolge zu verbuchen.

Das Richtige für meine Enkel ist der Klimaschutz,

auch uns zu wehren bei Fake-News-Schmutz.

Gefährliche Kräfte zerstören die Demokratie

mit Cyber-Kriminalität und auch mit KI.

Für mich bedeutet es, dass ich aufklären muss,

damit mach ich auf keinen Fall Schluss.

Kinderrechte stärken,

ganz egal bei welchen Werken.

Ich kämpfe für ihre Zukunft

mit Enthusiasmus und Vernunft,

indem ich ihre Achtsamkeit wecke

und sicherlich keine Lügen decke.

Für das alles ist es nie zu spät,

im Gegenteil, es ist genau richtig,

was man ihnen gerade in jungen Jahren erklärt und rät.

 

© Helga Wessel

 

Bilder: Pixabay



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Ihre Bücher auf einen Blick: https://www.epubli.com/autoren/helga-wessel-14502


„Gedanken in Gedichtform exklusiv“, ihre Bände mit Gedichtezauber-Designs gibt es hier: https://www.epubli.com/?s=Helga+Wessel+Gedanken+in+Gedichtform+exklusiv


Ihr YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@Helgasarbeit


Kann man überhaupt noch jemandem vertrauen?

 

Sie tragen Masken, man sieht sie nicht.

Sie haben ein falsches Lachen im Gesicht.

Sie reden süß und säuseln dir zu,

alles nur Tarnung, man fragt sich wozu?

 

Ich habe geglaubt, ich habe vertraut.

Dummheit nennt man das, ich sage es laut.

Jetzt brennt nur noch Wut in meiner Brust.

Kein Mitleid, kein Trost, einfach nur Frust.

 

Viele lügen und viele spielen

mit deinem Vertrauen, mit deinen Gefühlen.

Versprechen sind aus Staub gemacht,

gebrochen schnell in dunkler Nacht.

 

Vertraue nicht Worten, nicht dem Schein,

am Ende bist du doch allein.

Ein falscher Schwur stirbt wie in Flammen,

sie haben keinerlei Erbarmen.

 

Die Hand, die heute bei dir steht,

ist morgen die, die dich verrät.

Ein Schwur, wie fast in Stein gemeißelt,

verweht, sobald der Wind ihn streichelt.

 

Drum schenk dein Herz nicht allzu schnell,

nicht jedes Licht ist auch ein Quell.

Die Welt ist Maskenball und Spiel

und Ehrlichkeit ein hohes Ziel.

 

© Irmgard Behrend

 

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