
Mobbing
Kennt ihr das Buch „Die Welle“?
Da gibt es Mobbing vom Feinsten auf die Schnelle.
Bereits 1967 gab es den ersten Schulversuch,
der Lehrer dachte, Versuch macht klug.
Die Schüler fragten: Wie kam es zum Nationalsozialismus,
ein Gymnasiallehrer fasste daher den Entschluss,
einen pädagogischen Selbstversuch zu starten.
Die Schüler mussten nicht lange warten,
um ein besonderes Gemeinschaftsgefühl zu prägen,
um so am Stuhl der Andersdenkenden zu sägen.
In dem Buch „Die Welle“ artete der Versuch böse aus,
Lehrer und Schüler kamen kaum aus dem Projekt wieder raus.
Das Muster ist bis heute gleich
und wahrhaftig kein harmloser Streich.
Es beginnt bereits in der Grundschule,
Kinder sägen bei Schwächeren am Stuhle.
Sicher, vieles kommt vom Elternhaus
sie erwarten dafür Anerkennung und Applaus.
Mobbing ist für mich der größte Betrug,
seid aufmerksam und sagt „Genug ist genug“!
© Helga Wessel
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Offene Frage
Vorüber sind die Bundestagswahlen,
Wahlentscheidung unter Qualen.
Den Parteien fiel auch nichts ein,
ich vermute fast, das muss so sein.
Der Wahlkampf lief, wie er immer lief,
man sprach meistens im Konjunktiv!
Eines jedoch fiel einigen auf,
der Klimawandel tauchte fast gar nicht auf!
So einige Kriege in dieser Welt,
sind nicht umweltfreundlich, wo der Klimawandel nicht zählt.
Der muss warten, Hauptsache die Kassen sind voll,
die Mächtigen finden gerade Wehrtechnik so toll.
Es gab Zeiten in meinem Leben, in den 50er bis 80er Jahren,
als mehrmals im Jahr von Atomwaffentests zu lesen waren.
Gewaltige Mengen jagte man in die Luft,
die sind doch nicht einfach wirkungslos verpufft?
Nukleare Belastung über unsere Welt verteilt,
keine Auswirkung auf unser Klima? Bitte klären, es eilt!
Die Forschung liefert Zahlen, meist CO 2,
ist nukleare Belastung auch dabei?
Das ist die offene Frage von einem alten Mann,
ich bitte um Klärung, damit ich wieder ruhig schlafen kann!
© Karl-Heinz Remer (Lichterfelder Verseschmied)
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*Besorgte Bürger*
Es ist meist so bei dem Rassist‘,
dass er nicht merkt, dass er es ist.
Für ihn ist’s seine „Meinung“ nur,
gut nur die eigene Kultur.
„Migranten sollen zu Hause bleiben“
sie auf Transparente schreiben.
Sippenhaftung, alle gleich;
nur sie selbst sind gottesgleich.
Verstehen nicht, welches Glück sie hatten,
geboren zu sein in ihren Staaten,
mit Pressefreiheit und Gesetzen.
Nein, lieber doch die Messer wetzen
gegen alles nicht von hier.
Zerfressen von der eignen Gier;
und der Neid auf alles Fremde
spielt Diktatoren in die Hände.
Mit der EU gar nichts am Hut,
gendern kitzelt ihre Wut.
Haben gern die Paranoia,
bei „Diversem“ fängt man Feuer.
Leugnen den Klimawandel meist
und die Wissenschaft ganz dreist.
Die Presse schreibt immer mehr Lügen,
Eliten wollen uns nur betrügen.
Befürworten die Todesstrafe,
folgen den Führern wie die Schafe.
Würden die kleine Kinder essen,
hielten sie dies für angemessen.
Sind großzügig da beim Verzeihen,
doch bei den Andern sie gleich schreien.
Nach Abschiebung und harten Strafen;
mit Milde haben sie nichts zu schaffen.
Mitleid ist für sie nur Schwäche,
Aug in Auge man sich räche
für Nationalstolz und die Heimatehre;
Empathie, die geht ins Leere.
Reflektion ist nicht ihr Ding,
das Ego eher Feuer fing.
Und wenn Wirtschaftsdaten sinken,
waren schuld daran die Linken.
Sind auch gern Fans von Lederhosen,
vom Dirndlkleid mit roten Rosen.
Die Frau am besten hinterm Herd,
das stärkt des strammen Mannes Wert!
Kurz, das alte Sittenbild,
damals war alles halb so wild;
das mit den Juden usw.
darüber lächelt mancher heiter.
Mit ihnen darf man‘s zwar nicht machen,
doch andere muss man überwachen.
Träumen von Grenzen und von Mauern,
können um Flüchtlinge nicht trauern,
die elendig im Meer ertrinken,
würden zum Abschied gern noch winken.
Nur deren Straftaten im Sinn,
bei Deutschen schauen sie nicht hin.
So sind Bürger mit solchen Sorgen,
sie denken oftmals nicht an morgen.
Das „Früher“ haben sie verdrängt,
an sowas man nicht gerne denkt.
Wettern lieber gegen Grün und Rot
in ihrer ach so großen Not.
Und durch die Zwietracht dieser Wähler,
wird der Sozialstaat stetig schmäler …
© DerPoet (08/25)
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Armes Schwein
Du armes Schwein lebst nur kurz dafür,
uns dein Fleisch zu schenken.
Dein saftges Schnitzel essen wir,
ohne dies jemals zu bedenken.
Käse und Milch schenkt uns die Kuh,
nach ihrem Kalb sie sucht und schmachtet.
Es kommt ein trauriges Muh-Muh,
Man hat es schon geschlachtet.
So ergeht's ihr Jahr für Jahr,
wir nehmen die Milch den Kälbern fort.
Doch einmal ist sie nicht mehr da,
im Schlachthaus, an einem anderen Ort.
Den Hühnern nehmen wir die Eier,
die brüten jetzt Automaten aus.
Kostet zwar Strom und ist auch teuer,
kommen aber auch nur Küken raus.
Den Puten stopft man ihren Schlund,
damit die Leber größer wächst.
Das ist für kein Leben doch gesund!
Den Essern wünsche ich die Pest.
Endlos kann man die Geschichte schreiben,
es ist nicht gut, was wir heut tun.
Ein Frevel, was die Menschen treiben,
das Gewissen darf niemals mehr ruhn!
28.01.26 M.H./Roswida Engels
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Im Schatten des toten Wolfs
In dunkler Nacht vor langer Zeit
in menschenleerer Ferne,
ein Sturm zog auf, es hat geschneit,
kein Mond und keine Sterne.
Ein alter Wolf, es war ein Rüde,
und war der letzte seiner Art,
er wankte kraftlos, hungrig, müde,
und er war grau und weiß behaart.
Er war am Ende seiner Kräfte,
und er ersehnte seinen Tod,
kein Lebenswille, keine Säfte,
er litt zu lange große Not.
Er ließ sich fallen um zu sterben,
und nie mehr wach zu werden,
der Schnee begann sein Fell zu färben,
sein Leben, seine Fährten.
Es folgt die lange Zeit des Eises,
für viele tausend Jahre,
dann kam das Tauen, zartes, leises,
dann sah man seine Haare.
Der erste, der das Bündel fand,
aus Knochen, Haut und Haaren,
hat dies als Schattenwolf erkannt,
der starb vor tausend Jahren.
Der Schattenwolf war ausgestorben,
vor dreizehntausend Jahren,
nun haben Forscher ihn erworben,
und ins Labor gefahren.
Man forschte lange, bis man sah,
wonach man ständig gierte,
des Schattenwolfes D-N-A,
die man schnell isolierte.
Und so entstand, man ahnt es schon,
aus totem Wolf ein Wesen,
vom Schattenwolf ein neuer Klon,
so konnte man es lesen.
Die Forscher haben Blut geleckt,
sie flogen weit nach Russland,
wo man, im Permafrost versteckt,
vom T-Rex nun ein Ei fand.
Wie's weitergeht, man wird es seh'n,
ich glaub', man wird es büßen,
T-Rex aus altem Dino-Gen,
Jurassic Park lässt grüßen!
©️ Klaus Dattner, 2025
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Tränenmeer
Mir laufen Tränen über das Gesicht.
Du siehst sie, aber es stört dich nicht.
Nachts weine ich mich in den Schlaf.
Du schläfst schnell ein, was stört dich das.
Ich kann nichts essen, weil mein Magen streikt.
Es tut dir nicht mal leid.
Du forderst und bestimmst nur noch mein Leben.
Willst mir auch keinen letzten Rest von Wärme geben.
In deine Arme nimmst du mich schon lang nicht mehr.
Doch soll ich immer tun, als ob nichts wär.
Vor anderen das alte Spiel der Einigkeit.
Dabei gibt es nur böse Worte, wenn wir sind zu zweit.
Du meinst ich lüge, wenn ich etwas mal vergessen habe.
Und es versehentlich dann anders sage.
Will ich erklären, warum ich es so gemacht,
werd ich mit bösen Worten nur bedacht.
Wenn ich in Tagesträume mich mal flüchte, meinst du, ich höre schlecht.
Kurzum, ich mache nie dir etwas recht.
Fast denke ich an Aznavour.
Er sang dereinst von einer „schlampigen Figur“.
„Du lässt dich gehen“ heißt es in dem Lied.
Das denkst du auch von mir. Sag, hattest du mich irgendwann mal lieb?
Du weißt nicht, wo du hinsollst, also bleibst du erstmal hier.
Und Stück für Stück zerbricht etwas in mir.
Ich weiß, ein neuer Anfang ohne dich wird schwer.
Und trotzdem hoffe ich, du gehst, ich kann nicht mehr.
© Ute Wunderling
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Helden sterben
Deutschland hatte schon seit Jahren
die Wehrpflicht ausgesetzt.
Doch nun wird wieder hochgefahren.
Kriegstüchtig sein müssen wir jetzt.
Waffen hat der Staat geordert,
und Munition dazu gekauft.
Die Jugend wird nun aufgefordert:
Kämpft fürs Vaterland und lauft.
Es ist nicht gänzlich auszuschließen,
dass der Feind zu uns marschiert.
Also übt schon mal das Schießen,
damit ihr selber nicht krepiert.
Öffnet die Kasernentüren
und führt die Wehrpflicht wieder ein!
Wer uns angreift, der wird spüren:
Wir werden die Gewinner sein.
Der Gegner sich mit Stärke brüstet –
Nein, das werden wir nicht dulden!
Es wird kräftig aufgerüstet.
Dafür machen wir gern Schulden.
Es ist egal, wieviel das kostet.
Im Dornröschenschlaf lag´s Heer.
Die Schützenpanzer sind verrostet.
Flugzeuge fliegen auch nicht mehr.
Noch ist die Bundeswehr ein Witz,
und wir werden ausgelacht.
Doch jetzt wird, schnell wie ein Blitz,
alles auf Vordermann gebracht.
Ein paar Mütter protestieren
gegen Wehrmacht und Wehrpflicht.
Aber die, die uns regieren,
jucken deren Ängste nicht.
Milliarden werden ausgegeben.
Das Parlament stimmt zu.
Wir wollen doch in Frieden leben.
Dienen wirst auch du.
Die Ausbildung am Kriegsgerät
kann für dich lebensrettend sein.
Ziele – Schieße – Mist, zu spät …
Helden sterben ganz allein.
© Enno Pfaffenberger
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Verrückte Welt!
Wohnungen sind unbezahlbar,
unser Geld ist nichts mehr wert.
Kaum zu glauben, ja undenkbar,
was läuft denn hier bei uns verkehrt?
Alle müssen wir jetzt sparen,
fürs Essen reicht es fast nicht mehr,
und wir sind uns längst im Klaren,
das Portemonnaie ist stetig leer.
Der Strom ist teuer und die Miete
frisst die Haare uns vom Kopf.
Leisten kann sich das die Elite,
aber nicht der arme Tropf.
Auf jeden Cent, den wir noch sparen,
wartet meist ein anderes Loch,
und der Sprit, nur so zum Fahren,
dafür reicht es grade noch.
Selbst der Kaffee früh am Morgen
ist ein teurer Hochgenuss.
Viele müssen sich was borgen,
irgendwann ist auch mal Schluss.
Doch wir kämpfen immer weiter.
Tag für Tag, das ist oft schwer.
Herausforderungen gibt es so viele ...
So mancher sagt: Ich kann nicht mehr.
Urlaubsreisen? Luxusgüter!
Die meisten bleiben eh daheim.
Manch Auto wird zum Ladenhüter,
Muss das alles wirklich sein?
© Irmgard Behrend
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Unpersönlich
Früher hat man für gewöhnlich
mit Mitmenschen kommuniziert.
Heute ist es so unpersönlich,
weil elektronisch viel passiert.
Ob Bankgeschäfte, Reise buchen,
das Gespräch braucht man nicht mehr.
Man kann im Internet was suchen.
Das ist auch gar nicht schwer.
Der gute Tante-Emma-Laden
wird durch Amazon ersetzt.
Du wirst zwar dort nicht mehr beraten,
aber – so ist das jetzt.
An keine Öffnungszeit gebunden
kannst du vergleichen, auch bei Nacht.
Hast du etwas für dich gefunden,
wird es mit der Post gebracht.
Doch auch der Bote ist nun schon
auf dem absterbenden Ast.
Dein Einkauf kommt zur Packstation.
Hole ab, wann es dir passt.
Zu klein ist das bestellte Stück?
Du hast es ja nicht anprobiert …
Ach, was nicht passt, das geht zurück.
Das hat man schon mit kalkuliert.
Ansprechpartner kosten Geld
und das kann man sich sparen.
Nichts ist mehr so auf dieser Welt,
wie noch vor ein paar Jahren.
Man stand gemeinsam in der Schlange
und wechselte ein Wort.
Heute wartet keiner lange;
ausgeschert und fort.
Wenn Berater dich beraten,
ist guter Rat recht teuer. Leider.
Jetzt stehen wir an Automaten
und wissen wieder mal nicht weiter.
Wenn die Technik mal versagt,
dann hast du ein Problem.
Früher wurde nachgefragt.
Das fand ich sehr angenehm.
Lamentiere nicht und greife
zu dem mobilen Telefon.
Du landest in der Warteschleife,
und das zum dritten Mal nun schon.
Früher hat man für gewöhnlich
nachgeschaut, wo Hilfe ist.
Heute ist alles unpersönlich.
Anonymität ist Mist.
Die Technik eilt mit schnellem Schritt,
bootet dabei Kontakte aus.
Manch einer kommt da nicht mehr mit.
Die Auswüchse sind echt ein Graus.
Und man verhandelt auf Gericht
eines Böslings böse Klage.
Selbst Erscheinen muss man nicht.
Entscheidend ist die Aktenlage.
Fragen kosten Zeit und Geld.
Das haben wir bereits gelernt.
Oft ist ein Urteil, das man fällt,
von Recht und Würde weit entfernt.
Und scheinbar wird das immer schlimmer.
Was entwickelt man denn heute?
Nur noch im Doktorwartezimmer
trifft man ein paar alte Leute.
Aber wird das auch so bleiben?
KI kann diagnostizieren,
eine App Rezepte schreiben,
Roboter operieren.
Noch gehst du hin zum Urologen.
Noch brennt in der Praxis Licht.
Und wenn dir wird ein Zahn gezogen,
ist auch Erscheinen Pflicht.
Ein wenig stimmt mich es versöhnlich,
dass das so bleibt noch lange Zeit.
So viel ist ja schon unpersönlich.
Verlierer ist die Menschlichkeit.
© Enno Pfaffenberger
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Bürokratieabbau und Dornröschen
Gedämpfte Stimmung im Wahllokal,
alles wird anders nach der Wahl.
Schuldenbremse weg, Bürokratieabbau,
ich finde, eine Riesenschau!
Schuldenbremse weg, ging sehr flott,
Bürokratieabbau dauert etwas, lieber Gott!
Liegt wohl auch an vielen Bürokraten,
die lassen sich gerne Zeit mit ihren Taten.
Außerdem weiß jedes Kind,
dass viele Bürokraten unkündbar sind!
Noch dazu in der richtigen Partei,
wenn Bürokratieabbau gelingt, ist viel Glück dabei.
Dann behalten wir das Paragraphen-Gestrüpp,
Paragraphendschungel lähmt, wirft vieles zurück.
Schon lange wird dieses Ungeheuer gehegt,
sorgt dafür, dass sich alles langsam bewegt.
Dornröschen rettete dereinst ein Prinz,
hoch zu Ross sprach er: „Ich bin's.
Ich rette die Prinzessin, erlöse sie vom Fluch!“
Es reichte ein Kuss, dann Heirat, dann kam Besuch.
Der erschien in hellen Scharen,
lobte, wie kurz die Hecken geschnitten waren.
Selten haben Rosen so herrlich gerochen,
nur weil ein Prinz den Fluch hat gebrochen.
Ist es wirklich nur ein Prinz, der uns fehlt,
der Probleme löst, keine Märchen erzählt?
Gelingt Bürokratieabbau nicht, das wird eine Qual.
Übrigens: Fluchen ist Männersache: Verdammt nochmal!
© Karl-Heinz Remer (Lichterfelder Verseschmied)
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Ja ist denn schon wieder Weihnachten?
Es ist August und nicht zu fassen,
die Geschäfte können es einfach nicht lassen,
Spekulatius und Dominostein
räumen sie schon in die Regale ein.
Eine Umfrage fand erst kürzlich statt,
wer Weihnachtsgebäck gekauft schon hat.
So einige gaben es auch zu,
doch nur zum Probieren und dann ist Ruh.
Sonst kann man die Plätzchen zum Fest nicht mehr seh‘n
und Weihnachten ohne Plätzchen wär gar nicht so schön.
© Sylvia Müller
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Der störrische Herr Peter Klein
Der Peter Klein, man kennt ihn gut,
hat stets und überall den Mut
zu sagen, dass er Recht stets hat.
Kein Zwiespalt, der ihn jemals plagt.
Er streitet früh, er streitet spät,
egal. um was es grade geht.
Ist einmal das Wetter schlecht,
dann hatte er mal wieder Recht.
Die Nachbarn mieden ihn schon bald,
er nörgelte: Zu warm, zu kalt.
Im Zorn wurd er ganz blau im Gesicht.
Widerspruch duldete er nicht.
Sein Weib, Frau Erna, entsetzt zu ihm sprach:
Du bist stur wie ein Esel und gibst niemals nach...
Man kann dich weder ziehn noch lenken,
Das gibt mir manchmal schon zu denken.
Doch Peter sprach: Ich bleib dabei,
nur meine Meinung macht mich frei!
Die anderen irren, soviel ist klar,
Denn niemals lieg ich falsch ... Nicht wahr?
So blieb er stolz, doch stets allein,
denn Sturheit treibt zum Einsamsein.
Viele lassen sich das nicht lang gefallen,
Doch Peter Klein denkt, er sei der Schlauste von allen.
© Irmgard Behrend
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Politik
Politik ist dafür da, dass die Bedürfnisse der Menschen befriedigt werden.
Es ist egal, ob in einem Land oder weltweit auf Erden.
Ohne die Zufriedenheit der Menschen in einem Land,
kann es Krieg geben, das ist aus der Geschichte bekannt.
Wenn die Politik nur noch schlechte Vertreter hat,
dann fehlt die Befriedigung und das macht keinen satt.
Stehen die Menschen dann geschlossen auf,
nimmt Rache in Revolution vielleicht ihren Lauf.
Gute Politik zu machen heißt also in jedem Fall,
alle Schäfchen im Trockenen und satt im Stall.
Nur zufriedene Menschen bleiben dem Staate treu,
das ist alt bekannt und in keinem Fall neu!
Warum, so frag ich mich in diesen Tagen,
kann niemand mehr regieren, ohne dass die Leute klagen?
Sind Demokratie und Sozialstaat zu Tode geschunden?
Alle großen Völker sind vor Jahrtausenden verschwunden,
weil einige zu groß und mächtig geworden sind,
sich bekämpft haben, dadurch verschwanden wie eine Feder im Wind.
Es ist schade, wenn man aus der Geschichte nicht lernt
und sich Politik und Wirtschaft immer mehr vom Volke entfernt.
Immer die gleichen Mägen und Beutel bleiben leer,
immer den gleichen Menschen macht man es schwer.
Einige wenige wissen nicht wohin mit dem vielen Geld
und leben dekadent als Elite in der weiten Welt.
Sie werden immer mächtiger als jedes Volk,
müssen aber achten, dass die Geschichte sie nicht überholt.
In ferner Zukunft auf die Überreichen wird zurück geblickt
und mitleidig oder schadenfroh belacht wird ihr Geschick ...
wie einst die Römer, Inkas oder die Pharaonen.
Drum denkt dran, ein gutes Leben muss sich
für ALLE lohnen!
© M.H./Roswida Engels / 13.05.25
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Frieden in der Welt!
Weltkulturen gehen unter
Schönes wird einfach zerstört
man bekommt 'ne Gänsehaut
wenn man manche Menschen hört.
Warum haben manche Menschen
soviel Macht, soviel Gehör
sind sie Herrscher hier auf Erden
gibt es keinen Glauben mehr?
Wollen wir denn unsern Kindern
sagen müssen: Schaut mal her,
so schön war mal unsere Erde,
all das gibt es heut nicht mehr.
Menschen sind nur noch ein Spielzeug
für die Mächtigen der Welt,
geht es nur noch ums Besitzen,
haben sie sich selbst erwählt.
Wer hoch steigt, der kann tief fallen,
doch dann bitteschön für sich,
ich und tausend andre Menschen
wollen das ganz sicher nicht.
© Ingrid Heuwers
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Und auch zu finden unter dem Namen „Schreibmaus“ in der Gedichte-Oase www.gedichte-oase.de

Unbeirrt
Unbeirrt von des Menschen Streben,
hält die Natur tapfer sich am Leben.
Die Vögel singen ihre schönen Lieder
und die Blumen kehren immer wieder.
Die Tiere kämpfen in Wald und Flur
ums Überleben in der kaputten Natur.
Und wir halten uns Augen und Ohren zu,
hoffen auf Wunder und unsere Ruh.
Es wird sich rächen, dass wir nichts tun
als nur zu warten und uns auszuruhn.
Sieger wird der Mensch nie wieder sein,
er schaut sich nicht um und bleibt allein ...
© 17.11.25 M.H./Roswida Engels
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*Klimarick*
Unser Planet ist in den größten Nöten,
denn das Klima geht uns flöten.
Unwetter und Überflutung
(und das ist keine Vermutung)
werden leider noch viele töten.
Und die es nicht glauben, sind auch nicht geschützt.
Ignoranz hat beim Klima noch nie was genützt.
Auch ihr werdet‘s spüren
durch Hitze und Dürren
und von Katastrophen gestützt!
© DerPoet (03/25)
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Döner muss bezahlbar bleiben
Preise in die Höhe treiben
nennt man Inflation.
Doch Döner muss bezahlbar bleiben,
skandiert mein Enkelsohn.
Früher waren mal drei Mark
ein recht passables Taschengeld.
Heute sind erst acht Euro stark.
Das reicht fürs Leckerste der Welt.
Einmal pro Woche Döner essen,
das ist doch wirklich nicht zu viel.
Können wir das bald vergessen?
Achmed, halt den Preis stabil!!!
Donnerstag ist Dönerstag.
Der Enkel mag da nicht verzichten,
weil er Döner so sehr mag …
… Schreckliches ist zu berichten.
Schon wieder ist der Dönerpreis
ein Stück heraufgeklettert.
„Achmed sag, was soll der Scheiß“,
hat der Enkelsohn gewettert.
„Wenn das Taschengeld nicht reicht
kann ich nicht mehr kommen,
uns dann sterbe ich vielleicht.“
Dann hat er eine Box genommen.
Jedoch, so eine Box ist klein,
und man wird davon nicht satt.
Doch bisschen Dönerfleisch muss sein,
wenn man Kohldampf darauf hat.
Achmed, unser Dönermann,
hebt die Hand und schwört,
dass er doch gar nicht anders kann,
auch wenn der Laden ihm gehört.
Der Strompreis steigt, der Salatpreis
und auch der Preis für Fleisch am Spieß,
und dass er auch nicht weiterweiß.
Deutschland ist kein Paradies.
Sein Mitarbeiter will mehr Lohn,
Mehrwertsteuer nicht vergessen …
Und so hält der Achmed schon
den Preisanstieg für angemessen.
Verärgert kommt der Bub nach Haus.
Ein Pappschild will er schreiben.
Die Filzstifte holt er heraus.
„DÖNER MUSS BEZAHLBAR BLEIBEN!“
© Enno Pfaffenberger
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Der Traum des Apfelbaums
Seine Äpfel hält er tapfer,
der kleine Apfelbaum.
In Kälte, Eis und Schnee,
behält er seinen Traum.
Um uns zu erfreuen
mit seinen Früchten gerne,
rückt jedes Jahr sein Traum
in immer weitere Ferne.
Wir gehen in den Supermarkt,
wenn wir Obst essen wollen.
Das kommt dann oft aus Übersee
und man musste es verzollen.
Es ist unsere Bequemlichkeit,
mit der wir unsrer Natur so schaden.
Denn wir verheizen ihre Kraft,
damit andere im Gelde baden.
© M.H./Roswida Engels
(Text und Bild)
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Das Monster ist entfesselt
Ich träumte jüngst, dass Gott, der Herr,
tatsächlich unser Schöpfer wär,
er schuf den Himmel und die Erde,
die Sonne, auch, dass Licht es werde,
er schuf den Tag und auch die Nacht,
hat Berge und das Meer gemacht,
er schuf das Eis, den Wüstensand,
die Wälder und das weite Land,
dann schuf er jegliches Getier,
das Schaf, den Wolf, die Kuh, den Stier,
zum Schluss, dass er die Welt bewohne,
den Menschen als der Schöpfung Krone,
der sich, so war es Gottes Plan,
die Erde mache Untertan.
Der Mensch ließ sich's nicht zweimal sagen,
begann zu sammeln und zu jagen,
die eine Gruppe suchte Fährten
und tötet, nur um satt zu werden,
die andren essen, was sie finden,
wie Früchte, Flechten, Moose, Rinden,
bald gab es erste Tauschgeschäfte,
das Fleisch vom Mammut gegen Säfte,
und eines Tages kam man drauf,
man wurde reich durch Fleischverkauf.
Von da an gab's kein Halten mehr,
mehr Fleisch vom Mammut musste her,
so wuchs der Reichtum und die Macht,
der Fleischverkäufer hat gelacht,
er stellte Jäger ein zum Jagen,
zu töten alles, nur in Tagen,
und was er damit demonstriert:
Kapitalismus funktioniert!
Für alles, was von da an kam,
war dies der Freibrief ohne Scham.
Zwar ist der Mensch auch nur ein Tier,
doch eines mit dem Hang zur Gier,
genug wird niemals ihm genügen,
und IMMER MEHR ist sein Vergnügen.
Sein „Gold'nes Kalb” sprengt alle Grenzen,
er feiert's in berauschten Tänzen,
es dreht sich ALLES um Gewinn,
und nur im Wachstum liegt der Sinn!
Doch wenn Gewinn man generiert,
gibt's Einen, der dabei verliert,
dass Reichtum andre ärmer macht,
darüber wird kaum nachgedacht,
denn nur die Reichen werden reicher
und füllen ihre Geldschein-Speicher,
auch arme Menschen schuften schwer,
doch ihre Mägen bleiben leer,
sie arbeiten für Hungerlöhne,
wenn unter Ächzen und Gestöhne
sie viel zu schwere Lasten heben,
tagein, tagaus, ein ganzes Leben.
Von dem, was sie dafür bekommen,
wird ihnen gleich viel abgenommen,
fürs Überleben, Wohnen, Steuer,
vom KAPITAL, dem Ungeheuer!
Der Bibelspruch vom “Untertan”
war SO nicht in des Schöpfers Plan,
er hatte sicher nicht gewollt,
dass Plastik in die Meere rollt
wo es dann bleibt, solang wir leben,
das wird der Schöpfer NIE vergeben,
doch Plastikmüll in den Gezeiten,
stört Surfer nicht beim Wellenreiten,
bei dem, was ihnen Lust verspricht,
seh'n sie den Dreck im Wasser nicht.
Der Schöpfer, den man uns beschreibt,
betrachtet, was der Mensch da treibt,
auf dem Planeten, zart und klein,
im Universum so allein,
so leuchtend blau und wunderschön,
vom Weltall herrlich anzuseh'n,
so atmosphärisch filigran,
dass Leben existieren kann.
Er sieht die Menschen Auto fahren,
und Sprit nicht für das Klima sparen,
sieht, wie sie Tierleid ignorieren,
um noch mehr Fleisch zu konsumieren,
sieht, dass sie Kinder hungern lassen,
sieht die, die alles Fremde hassen,
und die, die niemals Mitleid spüren
und sinnentleerte Kriege führen,
nur für den eig'nen Machterhalt,
so herzlos und wie Eis so kalt,
sieht Massenmord und Genozid,
sieht Todeslager, Cyanid,
sieht bürokratisches Berichten
vom systematischen Vernichten,
vergast, erschossen und verbrannt,
man hat es Holocaust genannt,
an einfach allen, Mann, Frau, Kind,
nur weil die Menschen jüdisch sind.
Dies alles sieht er, nicht erheitert,
er weiß, DER Testlauf ist gescheitert,
so überlegt er ohne Groll,
was er als Nächstes machen soll.
Die Sintflut hat er einst gemacht,
doch die hat leider nichts gebracht,
es ließen auch die schlimmsten Plagen
die Menschen damals nicht verzagen,
doch nun, als die finale Strafe,
schickt er die allerschlimmste Waffe,
“Den Tod” in menschlichem Gewand,
die hat er einfach “Trump” genannt.
DER schickt die Menschheit ins Verderben
und sorgt dafür, dass ALLE sterben,
ARMAGEDDON!!!
Drei Uhr Fünfzehn zeigt die Uhr,
und ich bin mitten in der Nacht,
von meinen Träumen aufgewacht,
WAS FÜR EIN TRAUM, hab ich gedacht
und hab wie irre losgelacht,
Gottlob, es war ein Albtraum nur!
© Klaus Dattner, 2025
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Bild unten: KI generiert von biuki
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Ein Holzkreuz
Ein Holzkreuz steht am Straßenrand.
Ein Mensch ließ hier sein Leben.
’ne Frau mit Blumen in der Hand
steht andächtig daneben.
Kann sie die Tränen unterdrücken
an diesem unheilsamen Ort?
Ich seh die Frau zum Kreuz sich bücken,
und schon bin ich fort.
Die Doppelkurve ist passiert.
Kürzlich hat es hier geknallt.
Ich fahre weiter, leicht schockiert.
Fremder Schmerz bekam Gestalt.
Bildschön war die Frau, jung noch an Jahren,
die ich gerade gesehen hatte.
Wer ist hier in den Tod gefahren?
War’s der Vater? War’s der Gatte?
Unschuldig war er gewesen.
Ausweichen, das konnte er nicht.
So war es in der Zeitung zu lesen,
sachlich im Polizeibericht.
Doch wie viele Kinder hat er hinterlassen,
die nun trauern, statt mit Vati zu spielen?
Wie viele Freunde können’s nicht fassen?
... Es war nur ein Fall von vielen.
Wie viele sterben Jahr für Jahr
auf bundesdeutschen Straßen,
weil Alkohol im Spiele war,
manche pennen, andre rasen?
Die Statistik kennt die Zahl,
Hinterbliebene das Leid,
wird urplötzlich, auf einmal,
unwiderruflich Glück entzweit.
Viel zu viele sind schon zusehen,
solch hölzerne Kreuze am Straßenrand.
Sind auch als Mahnung zu verstehen!
Wo bleibt bei manchen der Verstand?
Lange wird es wohl nicht mehr dauern,
dann schlägt das Schicksal wieder zu.
Wer wird dann um wen wohl trauern?
Vielleicht trifft ’s mich. Vielleicht weinst du.
Und irgendein rasanter Raser
zieht links an mir vorbei,
volle Power dem Vergaser,
auf dem Pedal den Fuß aus Blei ...
© Enno Pfaffenberger (Text und Bild)
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Kleider machen Leute, früher so wie heute!
Teure Marken sind beliebt,
weil das dem Ego Aufschwung gibt.
Wer Gucci trägt, der fühlt sich toll.
Der neue Anzug, wundervoll.
Die Sneaker glänzen, nagelneu.
'Sportlich!', denkt man, läuft man vorbei.
Die Bluse bügelfrei und schön,
keiner will mehr zum Bügeln gehn.
Der Hipster trägt heut Secondhand,
zum doppelten Preis ein altes Hemd.
Die Jogginghose, einst verpönt,
wird mit dem Blazer heut verschönt.
Die Mode dreht sich wie im Kreis.
Mal Sack, mal Zelt, mal hauteng heiß.
Und wer nicht mitmacht, ist verloren,
nur mit teurer Marke fühlt man sich geborgen?
Denn nur mit Stoff aus Seide
der Mensch sich gern bekleide.
Gar mancher putzt sich gern heraus
und führt stolz seine Marken aus.
Gehst du nicht mit der neu'sten Mode,
Mensch, ärgere dich nicht zu Tode,
Für aufgemotzte Oberflächen
viel zu verschwenden, kann sich rächen.
Bist ohne Marken du nichts wert,
denkst du? Das wäre grundverkehrt.
Geh stolz und sauber aus dem Haus,
die Marke macht dann gar nichts aus.
© Irmgard Behrend
- in Absprache lektoriert und ergänzt von Birgit Kretzschmar –
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Die Welt retten
Ich wollte, ich könnte die Welt retten,
weiß aber leider nicht, wie es geht.
Das können wir nur gemeinsam tun,
weil es nicht gut um unsre Erde steht.
Die Natur ist schwer beschädigt,
es leiden nicht nur Mensch und Tier.
Wir aasen mit den Weltressourcen
und ich schäme mich dafür.
Es herrschen Kriege überall
auf unsrer armen, schönen Welt.
Egal was wir uns dabei denken,
es geht immer und überall um Geld.
Ich bin ja nur ein kleines Licht,
das man im Dunklen kaum erspäht.
Ich habe meine Stimme erhoben
und damit eine gute Saat gesät.
Steht mit mir auf, ihr Weltenbürger,
und verweigert denen eure Kraft,
die ausbeuten und Kriege schmieden
und denen ihr den Reichtum schafft.
© 6.12.25 M.H./Roswida Engels
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Im Mai und wenn die Triebe …
Ein Gentleman genießt und schweigt.
Wer Spuren legt, hat’s schnell vergeigt.
Wenn schlüpfrig er „im Liegen“ denkt:
‚Kommt endlich wer, der sich mir schenkt?’,
denkt er dabei, das ist kein Scherz,
in erster Linie … nicht ans Herz.
Beim „Lieben“ – Lieb’ vorgaukelnd – schummeln?
Wer braucht das Sülzen, Schleimen, Fummeln?
Im Mai und „wenn die Triebe“ …
Das ist doch keine Liebe!
Aus rosa Wolken stürzt man ab,
holt sich Blessuren – nicht zu knapp.
Wer Zweisamkeit möchte erleben,
muss auch bereit sein, selbst zu geben.
Von einer Blüte flugs zur andern,
so können Körper ja nur wandern.
Wenn Herz und Seele sind im Spiel,
ein Mensch nicht stets zum nächsten will.
© E.Gal
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der goldene ring
im ersten jahr
schenkt er ihr
einen goldenen ring
im zweiten jahr
schlägt er sie
mit dem goldenen ring
im dritten jahr
tötet er sie
und zieht
von neuem los
mit demselben goldenen ring
© Johann Voß
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Gleichgewicht
Die Waage ist ein Instrument,
welches unser Körpergewicht benennt.
Verkehrte Zahlen, man fühlt sich betrogen,
schon wird die Wahrheit umgelogen.
Adipositas, vom Arzt Kritik,
wird weggelogen wie in der Politik?
Politiker schwören Stein um Bein,
dass faule Äpfel nur reifer seien.
Der Wähler merkt es und nimmt‘s krumm,
keiner mag es, hält man ihn für dumm!
Auch in der Politik regieren Zahlen,
wartet nur, es kommen wieder Wahlen!
Man darf wählen, Grün, Rot oder Christ,
mancher wählt Alternative, die keine ist!
Schleichend macht er sich wieder breit,
der Ungeist aus der Vergangenheit.
Alte Waagen, mit zwei Schalen,
wiegen Gewichte, nennen nicht nur Zahlen,
Beide Schalen im Gleichgewicht,
extrem nach einer Seite, dann stimmt was nicht!
Unsere Gesellschaft ist bunt und frei,
die Alternative – Sklaverei?
Misstrauisch betrachte ich ihr Treiben,
die Waage sagt: Wachsam bleiben!
© Karl-Heinz Remer
(Lichterfelder Verseschmied)
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Liebes-Kinder für die Front
Die Kanonen wollen fressen,
schon grummelts in den Rohren,
man hat zu füttern sie vergessen,
aus Grummeln wird Rumoren.
Den Hunger nach Kanonenfutter,
das jahrelange Zehren,
stillt pflichtbewusst bald jede Mutter
durch Masse beim Gebären.
Das Töten in den Schützengräben,
verlangt nach Russlands Jugend,
dem frischen, ungelebten Leben,
ist Sterben eine Tugend.
Und Russlands Bärin ist geweckt,
die zu tief schlief und lange,
nun zeigt sie uns, was in ihr steckt,
und uns wird angst und bange.
Derweil regiert ein Autokrat,
gestärkt durch neue „Wahlen”,
und lässt auf höchst perfide Art
sein Volk mit Blut bezahlen.
Die Neuen holt sich schnell der Feind,
sie sind zu sonst nichts nütze,
sind sterbend an der Front vereint,
nur Futter für Geschütze.
Doch trauert nicht um eure Kleinen,
der Zar zeigt keine Reue,
und hört nun auf mit eurem Weinen,
legt los, der Zar braucht neue!
©️ Klaus Dattner, 2024
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Rosenkrieg!
Ein Ehepaar hat sich nicht mehr lieb,
Und es beginnt ein Rosenkrieg.
Es wird sich gestritten ums Haus und die Hunde,
Man legt den Finger ganz tief in die Wunde.
Was einst Liebe war, ist nur purer Hass,
Doch eins bringt zum Überlaufen das Fass.
Man zerrt an seinem gemeinsamen Kind,
Ist für das Leid des Kleinen blind.
Versteht ihr euch schon nicht mehr als Paar,
seid gemeinsam für den Kleinen da.
Die Ehe wird zwar geschieden,
Doch Eltern seid ihr geblieben.
© Sylvia Müller
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Wo ist ihr Muttertag?
Nicht alle Mütter auf der Erde
feiern ihren Muttertag,
es gibt so viele arme Mütter,
dass ich sie gar nicht zählen mag.
Sie haben für die lieben Kleinen
kein Geld und auch kein Haus, kein Gut,
den Müttern zoll ich meine Achtung,
denen ging's noch niemals gut.
Sie kämpfen steht’s ums Überleben,
die Kinder leben auf dem Müll,
an diese Mütter will ich denken,
da bleibt mein Ruf nach Blumen still.
Gebt doch das Geld anstatt für Blumen
den Müttern mit der Tränenflut,
bei uns ist doch genug vorhanden,
uns Müttern geht es hier doch gut.
© Ingrid Heuwers
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Und auch zu finden unter dem Namen „Schreibmaus“ in der Gedichte-Oase www.gedichte-oase.de

Abschaum!
Was sind das für Menschen, die Grabschmuck klau’n?
Für mich sind diese Abschaum.
Haben die denn gar kein Gewissen?
Ich finde das fragwürdig und äußerst beschissen.
Herzlos, verdorben und einfach nur kalt
machen sie nicht mal vor den Toten halt.
Ich hoffe, dass sie ihre Strafe bekommen,
wenn einst der Herrgott sie zu sich genommen.
Von mir aus sollen sie in der Hölle schmoren,
denn im Himmel haben sie nichts verloren.
© Sylvia Müller
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Behördenwahnsinn
Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht
Mit einem Formular ist es nicht getan
Zeig mir den, der das versteht
Behördenwahnsinn, Gott erbarm.
Um das zu verstehen, muss man studieren
Oder ganz einfach die Geduld nicht verlieren.
Ein Antrag für das Antragsformular
Da kommt man doch in der Birne nicht klar.
Und hat man dann endlich durchgeblickt
Und das Ding auf den Weg geschickt
Ist es damit noch lang nicht getan
Denn irgendwas legt den Antrag lahm.
Sei es, er ist nicht angekommen
Oder man hat sich seiner nicht angenommen
Dann fängt das Ganze von vorne an
Warum einfach, wenn's auch kompliziert sein kann
© Sylvia Müller
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Die Gesichter eines Heuchlers
Wie schön, dass ich dich sehe,
(siehst aus wie eine alte Krähe).
Ach ist das schön, dass es dich gibt!
(warst bei mir noch nie beliebt).
So sagt und denkt der falsche Mann
und man es oft nicht erkennen kann.
Er grüßt uns fast herzlich und loyal,
das finden wir gut und ganz normal.
Wir sind zufrieden und ahnen nicht,
dass er mit zwei Gesichtern spricht.
Drum sage ich jetzt kurz und barsch:
Tretet solche Leute kräftig in den A...
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Schöner Duft liegt in der Luft!
Ob wir spülen, waschen, duschen,
alles braucht viel Energie.
Und das Wasser, das wir nutzen,
in das schütten wir Chemie.
Man wäscht heut mit kaltem Wasser,
weil angeblich Energie es spart.
Doch ohne Chemie, da bleibt der Fleck,
das ist keinesfalls apart.
Wenn‘s im WC einmal müffelt
und verpestet ist die Luft,
greifen viele ganz begeistert
zu einem künstlich schönen Duft.
Früher haben wir gelüftet.
Fenster ganz weit aufgemacht.
Frühlingsduft kam flugs ins Zimmer,
ach, wer hätte das gedacht.
Alles muss heut traumhaft duften,
reinlich sauber muss es sein,
Raumspray und Elektrostecker
holen wir ins Haus hinein.
Kein Wunder, wenn manch Körper streikt,
mit Juckreiz, Asthma, all so Leiden.
Wenn die Haut Irritationen zeigt,
sollte die Chemie man meiden.
Was uns erfreut bringt oftmals Schaden,
alles hat seinen Preis ganz klar.
Dann sollte man die Umwelt fragen,
vielleicht wird die Luft, wie sie einst war.
© Irmgard Behrend
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Die Welt weint …
Die Welt, sie weint,
Tränenströme überfluten Regionen.
Sie schüttet aus,
was sie nicht ertragen kann.
Die Erde weint
in unbekanntem Ausmaß.
Was muss alles raus,
was wurde ihr angetan?
Wunden klaffen,
planetare Risse überall,
ihre Verletzungen grollen
in Donner, Sturm und Hagel.
Wie ist es dazu gekommen,
was haben wir mit ihr gemacht?
Tränenfluten versanden in Dürre,
ihre Augen trocknen aus.
Gegensätze heftiger
und krasser als je erlebt.
Gewohnte Freuden zerfließen
in Nässe und Mangel zugleich.
Schönheit erstickt unterm Mantel
aus Feuer, Gift, Gas, Plastik und Müll.
Die Erde stottert
um sich zu verteidigen?
Die Erde, sie weint
auch ohne Augennass.
Leise und unbemerkt,
aber auch laut
aus Groll und Wut?
Hinschauen, hinhören,
nicht weiter wie bisher.
Werden wir es schaffen?
Die Welt, sie weint.
Die Erde, sie weint.
Wie lange noch?
Wie lange …
© Andreas Lukas, 2025
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Friede sei mit Euch!
Schau ich heute Tagesschauen,
überfällt mich kaltes Grauen.
Menschen töten ihresgleichen,
wollen damit Macht erreichen,
glauben noch, sie sind im Recht,
kennen ihren Glauben schlecht.
Wer andern Menschen Böses tut,
der hat nicht wirklich für mich Mut,
er lässt sich oft nur leiten,
will Grenzen überschreiten.
Er ist für mich ein armer Held,
wird oft geführt von Macht und Geld.
Dabei sagt jede Religion:
Vergebung ist der Menschheit Lohn,
egal ob Moslem oder Christ,
die Liebe zu den Menschen ist
das Wichtigste auf unsrer Erde.
Ich wünsche mir, dass es so werde.
© Ingrid Heuwers
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Schlachtfeld – Schon gewusst?
Blut färbt den grünen Acker rot.
Menschen schlachten Menschen ab.
Viele, ganz viele sind jetzt tot.
Drum baggert man ein Massengrab.
Gestern, als der Trompeter blies,
riefen alle noch „Hurra“.
Krieg ist grausam. Krieg ist fies.
Keiner ist mehr zum Jubeln da.
Hier wird jetzt jämmerlich krepiert.
Vom starken Heer nichts übrig blieb.
Auf langen Listen ist notiert,
wen man auf das Schlachtfeld trieb.
Die Soldaten sind zerfetzt.
Einzelteile liegen rum.
Wer sortiert Gebeine jetzt?
Geier kreisen. Krieg ist dumm.
Über Leichen weht ein Wind,
bläst einen Zettel vor sich her:
„Schatz, wir bekommen jetzt ein Kind.“
Gelesen wurde er nicht mehr.
Er kam zu spät für den Soldaten,
der Brief. Er ist nun einerlei.
Wie alle seinen Kameraden
fiel der Empfänger. Aus. Vorbei.
Soldaten haben keine Wahl.
Wenn man sie schickt, marschieren sie.
Sie sind Männer, hart wie Stahl,
und im Gefecht schlottern die Knie.
Jugend wird an die Front gestellt.
Getreide wächst in hundert Jahren.
Das Schlachtfeld ist nun wieder Feld,
und keiner weiß mehr, wer sie waren.
Namen sind nur Schall und Rauch.
Nur den Kaisern huldigt man.
Und die merkt man sich dann auch.
Ruhm und Ehre diesem Mann.
Wer deklariert für sich den Sieg,
und hängt sich Orden an die Brust?
Kriegstreiber gehen nicht zum Krieg.
Hast du das schon gewusst?
© Enno Pfaffenberger
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Der Kunde ist König ...
Die Supermarkt-Edition!
Ich steh in den Gängen, der Kunde kommt rein,
einmal quer durch den Laden, er sucht wohl den Wein.
Er greift nach den Waren, doch dann legt er los.
Und plötzlich fragt er: „Wo ist die Seife den bloß?“
„Seife“, sag ich, und schau ins Regal.
Vielleicht ja ganz hinten, das wäre meine Wahl.
Er nickte, als ob er Experte hier sei ...
„Und wo sind die Datteln, wenn Sie sind schon dabei?“
Ich durchwühle die Regale und suche gespannt
und der Kunde zählt schon das Flaschenpfand.
„Und wo ist die Hefe? Möglichst ganz frisch?“
Zum Glück hab ich das letzte Stück noch erwischt.
Er grinst und lacht, doch es gibt keinen Dank.
„Dann brauche ich noch Vollmilch, die im Angebot stand.“
Ich gehe wieder los und er folgt mir brav,
Doch dann will er wissen, ob er Obst probieren darf?
Dann zückt er das Smartphone und zeigt mir ein Bild.
Heut gibt's das Obst gratis, er zeigt mir das Schild.
Ich schlage mir die Hand vors Gesicht,
Wir suchen nun beide und finden es nicht
Der Kunde wird manisch und ich bin geschafft,
weil das Obst ist vergriffen, jetzt hat er‘s gerafft.
Dann schiebt er den Wagen voll Stolz und voll Kraft.
Nun schnell an die Kasse, doch da platzt der Saft.
„Kein Problem, ich werde das putzen,
Sie dürfen derweil den Rabatt-Bon nutzen ...“
Doch der ist schon abgelaufen,
aber morgen wieder ein neuer beim Einkaufen.
So freue ich mich schon auf den nächsten Tag,
wann der Kunde wohl morgen kommen mag.
Im Einzelhandel ist es oft nicht leicht,
da kein Kunde dem anderen gleicht.
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Der Kunde ist König ...
Gastro-Edition!
Der Kunde ist König, so steht‘s im Gesetz.
Drum nick ich und lächle, bin völlig gestresst.
Er winkt mit der Karte, als wär es ein Fächer,
hochnäsig pfeift er mit schrillem Gelächter.
Der Salat ist zu grün, das Besteck ist zu kalt.
Die Gabel zu links und der Tisch ist zu alt.
Der Pfeffer zu scharf und das Wasser zu nass,
bei manchen Kunden vergeht einem der Spaß.
Er will seine Suppe, doch die ist ihm zu heiß.
Das Brot ist zu trocken, zu wenig der Reis.
„Und wo, bitte schön, wo bleibt mein Lachs?“
Bei solchen Kunden bekommt man nen Knacks.
Die Rechnung zu teuer! Er ruft voller List:
„Ich geb kein Trinkgeld, nur dass Ihr es wisst.
Ich werde mich beschweren, wo ist der Wirt?“
Der bekommt dann alles aufs Brot geschmiert.
Und dennoch wir lächeln und servieren im Takt,
auch wenn der Wahnsinn ganz leise uns packt.
Der Kunde ist König, das ist hier Pflicht.
Nur gut, er merkt unser Augenrollen nicht.
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Der Kunde ist König ...
Die Zimmermädchen-Edition
Ich bin das Zimmermädchen, die Perle im Haus,
während der Kunde schlummert, putze ich flott hinaus.
„Bitte nicht stören“ steht an der Tür,
doch ich höre viele Wünsche, ungeniert.
„Können Sie mal bitte, das Bett neu beziehen?
Und Handtücher brauche ich, wär schön wenn sie sich bemühen.
Legen Sie das Kissen genau so bereit,
denn ich möchte gerne schlafen, es wird langsam Zeit.“
Ich lächle und putze, poliere und sauge.
Manchmal behält mich der Kunde dabei auch im Auge.
Der Staub, er tanzt, der Teppich ein Graus,
doch ich räume alles ohne murren hier auf.
Ich kämpfe gegen das Chaos, das sich hier verbirgt,
während der Gast sich beim Lesen vergnügt.
Nach zwanzig Minuten werde ich fast verrückt,
der Gast ist vom Zimmer nun maßlos entzückt.
Doch wenn der König dann endlich das Zimmer verlässt,
dann ist das für mich doch beinahe ein Fest.
Dann frag ich noch freundlich: „Brauchen sie noch was, mein Herr?“
„Ja, bitte Kühlschrank auffüllen, der ist schon fast leer.“
© Irmgard Behrend
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Rentenerhöhung!
Unsere Rente wurde erhöht,
doch ich finde, daran ist blöd,
das Finanzamt freut sich doch glatt,
zieht es uns doch noch mehr Steuern ab.
Wie gewonnen, so zerronnen,
also haben wir gar nichts bekommen.
Sowas nennt man Verarschung pur,
denn von Zuwendung keine Spur.
Man versucht, die Rentner bei Laune zu halten,
die kapieren es ja doch nicht, die Alten.
Doch dieses Spiel haben wir längst durchschaut,
es ist uns seit Jahren schon vertraut.
Die Großen packen sich die Taschen voll,
wofür der Kleine bezahlen soll.
© Sylvia Müller
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