Nikolaus

 

Nikolaus kommt in unser Haus

mit Knecht Ruprecht, welch ein Graus.

Britt versucht sich zu verstecken,

sucht verzweifelt in allen Ecken,

verschwindet schließlich in dem Schrank,

so ein Geselle macht mich krank.

Das denkt sie noch, als Mutter spricht,

auch Knecht Ruprecht, dieser Wicht,

kann durch Türen und Wände sehen,

da nützt kein Jammern und kein Flehen.

Jetzt steht er da mit Sack und Rute,

für böse Kinder, nicht für gute.

In einem goldenen Buche steht geschrieben,

gehörst du zu den Bösen oder Lieben.

Puh, Glück gehabt, ich muss nicht in den Sack,

doch bei Volker macht es „Klack“.

„Lass meinen Bruder wieder raus!“,

ruft die kleine, liebe Maus.

Alle lachen in dem Kreis,

auch der Bruder, der natürlich weiß,

Papa ist der Nikolaus

und Knecht Ruprecht Onkel Klaus.

Er hat sie an den Schuhen erkannt

und sie bei ihren Namen genannt.





„Papa, Papa, du glaubst es nicht,

der Nikolaus mit seinem Wicht

haben den Bruder in den Sack gesteckt,

und mich in meinem Versteck entdeckt.“

Das Kind berichtet von dem Leid,

oh weh, die schöne alte Weihnachtszeit.

 

© Helga Wessel

 

Bild: Helga Wessels Enkelin

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Der Weihnachtsstress


Es steht das Weihnachtsfeste

schon vor unserer Tür,

ein Jeder gibt sich das Letzte,

sich selbst die Manikür’.

Die Zeit, sie ist am Laufen,

die Tage sind gezählt,

doch Zeit, noch so an Haufen,

die einem jeden fehlt.


Der Weihnachtsstress, wen wundert es,

sitzt jedem im Nacken immer währenddes’!


So viele an Geschenken

sind auch noch nicht im Haus,

man fragt auch nach Getränken,

bevor sie gehen aus.

Der Christbaum hier im Ständer

schaut noch recht mager aus,

die Fenster haben Ränder,

noch ist’s ein rechter Graus!


Ein jedes Jahr das gleiche doch,

in allen Jahren hat die Zeit ein Loch.

Man schaut in den Kalender,

da steh’n Termine drin,

es sind auch Zeitverschwender,

sie machen keinen Sinn.

Die Zeit, sie möchte rennen

bis hin zur heil’gen Nacht,

man sollt’ es anders kennen,

wie man es besser macht.


In der Ruhe liegt doch die Kraft,

sonst bist’ an Weihnacht’ doch komplett geschafft!


© Luis Walter (Dezember 2025)


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Wer hat die Plätzchen geklaut?

 

Die Weihnachtsplätzchen sind verschwunden

und ich suche sie seit Stunden.

Die Dose leer, der Teller futsch.

Wer hat sie gegessen? Bin voller Frust.

 

Der Hund sitzt da und schaut ganz brav,

die Katze schleicht schnurrend, frisst Katzengras.

Die Tante sagt: „Ich schwör, ich war‘s nicht.“

Der Onkel kratzt sich nervös im Gesicht.

 

Die Kinder kichern hinter dem Baum.

Die Großmutter starrt, sie glaubt es kaum.

Der Hund wedelt, die Katze miaut.

Die Familie diskutiert: „Wer hat die Plätzchen geklaut?“

 

Dann finde ich Spuren - klein und fein,

Krümel führen ins Kinderzimmer hinein.

Ich finde Fingerabdrücke im Schokopuder

und ein winziger Zettel klebt am kleinen Bruder.



„Sorry, ich konnte nicht widerstehen,

als ich die Plätzchen hab stehen seh‘n.

Da griff ich zu, sie waren lecker und fein.“

Der kleine Neffe war‘s und er war nicht allein!

 

So hab ich Neffe und Bruder beim Naschen entdeckt.

Sie haben sich hinter dem Christbaum versteckt.

Und alle im Haus stimmen mit ein.

So ist es eben, so muss Weihnachten sein.

 

© Irmgard Behrend

 

Bilder: Pixabay


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Besinnlicher Heiliger Abend!

 

Leise senkt der Abend sich herab,

legt Frieden über Dorf und Stadt.

Die Fenster glitzern sanft im Schein

von Kerzenlicht, so warm und fein.

 

Die Welt verstummt für kurze Zeit,

vergisst den Lärm, vergisst das Leid.

Und in der Nacht, ganz zart und sacht,

schwebt Hoffnung durch die Winternacht.

 

Tannengrün schimmert im Kerzenschein,

rote Kugeln funkeln wie roter Wein.

Ein Duft von Gebäck durchzieht die Nacht,

hat tausend Erinnerungen mitgebracht.

 

Die Herzen schlagen heute im Chor,

öffnen sich weit wie ein goldenes Tor.

Frieden und Freude, Hand in Hand,

ziehen leise durchs ganze Land.



Goldenes Licht in jedem Haus,

die Welt sieht wie ein Wunder aus.

Der Heilige Abend strahlt so klar,

man spürt das Weihnachtsgefühl sogar.

 

Ein Fest, das im Herzen die Wärme entfacht

und Liebe erklingen lässt tief in der Nacht.

Ein Fest voller Sehnsucht - ganz wunderbar.

Der Heilige Abend ist endlich da.

 

© Irmgard Behrend

 

Bild: Pixabay


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Einsamkeit in der Weihnachtszeit!

 

Wenn Lichter leuchten in der Welt

und der Schnee leise vom Himmel fällt,

alle scheinen voller Heiterkeit,

doch sind viele traurig in der Weihnachtszeit.

 

Einsamkeit – meist kaum zu ertragen,

an diesen vielen Feiertagen.

Vielleicht, weil Stille lauter klingt,

wenn man allein am Christbaum singt.

 

Wenn keiner sieht, was einen quält.

Das Gefühl, das niemand zu dir hält.

Wenn Wärme weh tut irgendwann,

weil man sie selbst nicht spüren kann.

 

So mancher Traum bleibt unerfüllt,

weil man sich in Schweigen hüllt.

Wenn überall die Sterne funkeln

und selbst – sitzt man trotz Licht im Dunkeln.

 


Man wünscht sich – man wäre nicht allein

in dieser Zeit voll Kerzenschein.

Vielleicht, weil man an Zeiten denkt,

wo das Schicksal einst uns Freude geschenkt.

 

Schenkt Trost, wenn jemand ist allein,

es geht so tief ins Herz hinein.

Ein liebes Wort zur rechten Zeit

schenkt Hoffnung in der Einsamkeit.

 

Manchmal wächst im Kerzenschein

ein leiser Funke Mut.

Der sagt: Du bist nicht allein –

es wird alles wieder gut.

 

© Irmgard Behrend

 

Bild: Pexels


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Weihnachten am Grab!

 

Ich bringe euch Blumen an euer Grab,

wisst ihr eigentlich, wie lieb ich euch hab?

Weihnachten ohne euch wird nie wieder sein, wie es mal war,

das wird mir jedes Jahr aufs Neue klar.

 

Doch in den Lichtern, die leise verglühn,

spür ich euch manchmal ganz nah bei mir stehn.

In jedem Funken, der niederfällt,

liegt ein Stück Liebe aus eurer Welt.

 

Die Zeit heilt nicht alles, das weiß ich genau,

doch die Erinnerungen bleiben, wenn ich in die Vergangenheit schau.

und wenn der Winter die Erde bedeckt,

wird meine Sehnsucht noch deutlicher geweckt.

 

So trag ich euch weiter im Herz und im Sinn

und denke an euch, wo immer ich bin.

Und auch wenn Weihnachten anders nun ist,

bleibt eure Nähe ein leiser Schimmer im Licht.



Euer Lachen klingt nur noch in Erinnerungen nach,

ein fernes Echo, das mich leise zerbrach.

Und in den Nächten fühle ich den Schmerz,

der mir fast zerbrochen das Herz.

 

Die Kerzen am Baum flackern traurig und sacht,

als hielten sie über mich stumm ihre Wacht.

Kein Licht kann erhellen, was ich verlor,

kein Stern bringt euch jemals zurück hervor.

 

Und trotzdem komm ich Jahr für Jahr –

weil ihr in mir seid, so wunderbar.

Und wenn der Schnee eure Namen bedeckt,

wird die Sehnsucht in mir noch tiefer geweckt.

 

© Irmgard Behrend

 

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Zum Jahresende

 

Langsam geht zu Ende auch dieses Jahr,

man blickt zurück, wie es denn wohl war.

Hat es viel oder wenig einem gebracht?

Ja, einfach wieder mal halt so gedacht.

 

Man denkt zurück an das eine letzte Jahr,

wird währenddessen einem auch klar,

weiter entfernt sich auch die Jugendzeit,

was lag damals doch nicht alles bereit?

 

Man erkennt das Heute und auch das Jetzt,

fragt sich aber auch mal zu guter Letzt,

wie manches doch anders verlaufen wär

und holt sich die Ereignisse nochmals her.

 

Was wäre, hätte man damals anders reagiert,

was wäre damals dann anders noch passiert?

Hätte man aus allem etwas anderes gemacht,

vielleicht mehr gefühlt, weniger gedacht?

Manchmal, wenn im Jetzt irgendwas geschieht,

man gleich einmal zurück wieder sieht,

fühlt dabei, denkt, was lief da schief?

Manch Erinnerungen verwurzeln sich tief.

 

Ein Jahr wieder den Rücken uns kehrt,

ganz egal wie stark man sich dagegen wehrt,

In allem liegt für und ein ganz tiefer Sinn,

nach vorn der Blick, dahinter ist dahin.

 

© Luis Walter, Dez. 2025

 

Bilder: Pixabay


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Sternenlied

 

Aus den Räumen der Zuversicht

schweben lautlos und sacht

bunte lebendige Sternenlieder

auf die Erde nieder -

schaffen dort einen Ort

blühend klingenden Gemüts

der Seligkeit in der endlosen Zeit.

 

Mögen die Waffen schweigen,

die Erde nicht mehr weinen,

Menschen sich als Menschen treffen

und einander Hoffnung schenken.

 

Lasst uns gemeinsam

zur Krippe gehen ...

 

© Birgitta Zörner

(Text und Bild)


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Weihnachtsmorgen

 

Es ist der Weihnachtsmorgen

der Himmel strahlt erwartungsvoll

langsam schwinden Alltagssorgen

Seelen sind nun ohne Groll.

 

Am Horizont ein helles Licht

azurblau unterstreicht den Schein

klar und weit die ferne Sicht

es stimmt uns auf den Tag nun ein.

 

Ein Strahlen lässt Gemüter springen

es kündet wohl die fromme Zeit

wir wollen Weihnachtslieder singen

mach auf das Tor - die Herzen weit.

 

Es ergreift uns in den Herzen

so wie Weihnacht heut beginnt

es strahlen alle Weihnachtskerzen

für die Welt und jedes Kind.

 

© Angelika Schroeter

 

Bild: Pixabay


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Heilige Nacht

 

Ich wünsch euch Frieden in die Herzen

eure Hände sollen ruh’n.

Entzündet froh die Weihnachtskerzen

freut euch daran, nichts zu tun.

Einfach beieinander sein

feiern wohl mit Freund und Kind.

Vielleicht bei einem Glase Wein

an Menschen denken

die heut ganz alleine sind.

Gedanken gehen in die Weiten

aus unsren Herzen in die Welt

die allen Seligkeit bereiten

Weihnacht - uns dein Licht erhellt.

Dein Licht der Hoffnung und der Güte

streift uns Menschen in der Nacht

als aus dem Rosenzweig erblühte

das Christuskind in holder Pracht.

 

© Angelika Schroeter

 

Bild: Pixabay


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Das Jahr geht zu Ende!

 

Wenn das Jahr zu Ende geht

und man an der Wende steht,

denkt man zurück, was alles war.

Ob gut, ob schlecht in diesem Jahr.

 

Partys steigen, Raketen krachen,

für die Tiere ist das nicht zum Lachen.

Was wird das neue Jahr uns bringen?

Lasst es uns mit Freude beginnen.

 

Wenn sich das Jahr zum Ende neigt,

man zur Ruhe kommt in dieser Zeit.

Dann wird uns allen wieder klar,

wie schnell vergeht doch so ein Jahr.

 

Drum wünsche ich allen Frieden und Glück,

schaut nach vorne, nicht zurück.

Denn in der Zukunft liegt die Kraft,

die für uns alle neue Hoffnung schafft.

 

Ein gutes Neues Jahr an alle hier

im Gedichtezauber-Land ...

 

© Irmgard Behrend

 

Bild: Pixabay (bearbeitet)


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