Die Heiligen Drei Könige ....

 

Der Weg war lang und beschwerlich sehr,

am Himmel ging ein Stern vor ihnen her,

drei Könige kamen, sie sprachen nicht viel,

hatten vor Augen ein gemeinsames Ziel.

Sie folgten schweigend dem leuchtenden Stern,

vertrauten auf Gott, den Worten des Herrn,

in ihrem Gepäck Weihrauch und Myrrhe,

goldene Ketten und seidene Schnüre.

Die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland

folgten dem Stern, bis er über Bethlehem stand,

das Kind in der Krippe war noch sehr klein,

eines Tages sollte es der größte aller Könige sein.

 

© Michael Wies

 

Bild: Pixabay


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Veröffentlichungen:

 

Bad Kreuznach - Kurstadt an der Nahe - meine Heimatstadt:

https://bit.ly/2snxJvL


Es war Liebe auf den ersten Blick ...

https://bit.ly/2ZxBeMa


Katzen - Kleine Tiger auf vier Pfoten

https://bit.ly/2F5ji28


Gute Nacht - Geschichten

https://bit.ly/39mITRS


Und es ist immer noch Liebe …

https://bit.ly/37ptjTT

Sterne über Auschwitz

 

Sterne im Weltall, ein Stern auf der Brust.

Die Menge schreit: „Wir haben's nicht gewusst!“

Ein Menetekel ist es mit dem Stern.

Sie trägt ihn voller Stolz, auch für Gott, den Herrn.

Der Stern ist Symbol und der höchste Preis:

Sie starben in Auschwitz, mit Angst und Schweiß.

Liebe Leser! - Was Sie mir auch sagen.

Wir sollten Sterne „Nie wieder Auschwitz!“ tragen.

 

© Olaf Lüken 

 

27.1. - Gedenktag für die Holocaust-Opfer

 

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*Geburtstag*


Es gibt so manch besondren Tag

in eines jeden Menschen Leben.

Und manchmal wird er auch zur Plag,

wenn jährlich er erneut gegeben

und pünktlich immer wiederkehrt.

So steht es um unsren Geburtstag,

der den gewohnten Alltag stört

und von dem ich einfach sag,


dass er nicht immer gern gesehen.

Weil er sehr bewusst macht dann,

dass wir doch eines Tages gehen

und man die Zeit nicht halten kann.

Gerade selber noch ein Kind,

ist es wirklich schnell geschehen:

Man wird zum Elternteil geschwind,

kann bald schon seine Enkerl sehn.



Die Zeit rinnt durch die Finger ...

Gratuliert man zum Geburtstag heut,

heißt das, man wird nun mal nicht jünger!

Drum fehlt bei manchen auch die Freud.

Ich nehm’s wie's ist, unänderbar,

auch manchmal gegen die Natur.

Man wird zwar älter jedes Jahr,

doch letztlich sind es Zahlen nur.


Denn man ist immer nur so alt,

wie man sich fühlt und drüber denkt.

Wer resigniert, wird früher kalt,

man selber sich das Leben schenkt!

Darum ist jeder Tag es wert

zu leben wie in Kinderschuhen:

Völlig froh und unbeschwert.

Du kannst ja später auch noch ruhen …


DerPoet (09/05)


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Hinein in die Karwoche

🌿

Eingezogen in die

Heilige Stadt Jerusalem,

Jubellieder kommen dir entgegen.

🌿

Verraten und verkannt,

verurteilt zum Tod am Kreuz,

Marias Klagemelodie

verhallt einsam über

dem Kreuzigungshügel. -

🖤

Das schwere Kreuz getragen,

das Dunkel des Todes

erlebt und erduldet.

🖤

Der Weg führt zur Ostersonne,

der Halleluja-Gesang

durchdringt dann lebendig

die Welt.

🌼

Wir gehen den Weg

mit IHM.

🕯🙏🕯

© Birgitta Zörner

(Text und Bild)

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Gedenktag 20. Juli 1944

 

Immer nur klein beigeben?

Nein. Es braucht auch Widerstand!

Schönes Wetter will man leben.

Vorsicht vor dem braunen Brand!

 

Ich kann nicht alles vermeiden.

Von wegen die Hände im Schoß.

Vergangenheit kennt großes Leiden.

Und immer war der Teufel los.

 

Nicht jeden Mist gleich widerkäuen.

Denke dran, du hast eine Stirn.

Vorwärts! - Ohne zu bereuen.

Wozu hat man denn sein Gehirn?

 

© Olaf Lüken

 

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Kristallnacht? Nein, POGROMNACHT!


Neunter Elfter Achtunddreißig,

die Mutter aller Schanden,

die deutschen Schläger waren fleißig,

und Synagogen brannten.


Mit Fackeln rannten sie durch Gassen,

und grölten unverhohlen,

und jagten Menschen, die sie hassen,

skandierten die Parolen.


Die Häscher waren gnadenlos,

zu Freunden selbst, und Nachbarn,

es zählte nicht, ob klein, ob groß,

nur dass sie Juden waren.


Die Kinder, die nach “Mame” riefen,

von den Schreien aufgewacht,

als schuldlos, tief und fest sie schliefen,

haben niemals mehr gelacht.


Des Volkes Zorn war aufgewiegelt,

und Juden mussten flüchten,

doch war ihr Schicksal längst besiegelt,

man wollte sie vernichten.


Die Nacht, in der dieTäter kamen,

so herrisch-deutsch, KRISTALLNACHT!

Für all die Opfer dieser Dramen,

entsetzlich, kalt, POGROMNACHT!


Es wurden Hunderte getötet,

Schreie hallten durch die Nacht,

der Rinnstein war vom Blut gerötet,

erster Akt, er war vollbracht.


Denn diese Nacht war Auftakt nur,

für das, was folgen sollte,

den Holocaust, das Grauen pur,

den Todeszug, der rollte.


Gebrandmarkt durch den Judenstern,

so lagen sie in Ketten,

von freiem Leben Welten fern,

als ob sie Aussatz hätten.



Sie raubten all ihr Hab und Gut,

nur wenig ist geblieben,

kein’ Hoffnung mehr, kein Lebensmut,

so hat man sie vertrieben.


In Ghettos wurden sie gepfercht,

nur noch den Tod vor Augen,

von Herrenmenschen streng beherrscht,

die zu sonst gar nichts taugen.


Wir wissen heut, was dann geschah,

das lehrt uns die Geschichte,

in Bergen-Belsen, Treblinka,

begann nun das Vernichten.


Millionen Menschen umgebracht,

durch Zyklon-B getötet,

ich denk’ daran in mancher Nacht,

die Augen feucht gerötet.


Die Täter führten Buch, exakt,

genau und bürokratisch,

vom Töten im Vernichtungstrakt,

so deutsch und systematisch.


NIE WIEDER!! dürfe das gescheh’n,

ward salbungsvoll geschworen,

doch dieser Ungeist, man kann’s seh’n,

ward wieder neu geboren.


Heut jagen sie in Amsterdam,

die Täter, freilich neue,

sie hetzen Juden ohne Scham

und zeigen keine Reue.


Die Menschen, die jetzt wieder flieh’n,

sind and’re, doch die gleichen,

und die, die hier die Strippen zieh’n,

geh'n wieder über Leichen.


© Klaus Dattner, 2024


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Vatertag!


Nicht nur die Mütter sollte man ehren,

den Vätern sollte man die Ehre auch nicht verwehren.

Gerade in der heutigen Generation,

zu der natürlich gehört auch mein Sohn,

stehen als Väter sie stets ihren Mann,

auf die man sich verlassen kann.

Sie entlasten die Mütter auf jegliche Art,

sind von früh bis spät am Start.

Dazwischen verdienen sie der Familie Brot,

auf dass sie nicht leidet bittere Not.

Auch den Vätern, die schon im Himmel sind,

wird gedacht von so manchem Kind.

Allen Vätern einen schönen Vatertag,

und bleibet weiterhin so stark.


© Sylvia Müller


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Für dich, mein Herz!


Jetzt kommt die Zeit der roten Rosen,

doch keine duftet so wie du -

ich möcht' dich immerzu liebkosen.

Mein Herz, das lässt mir keine Ruh.


Manchmal stockt mir der Atem,

wenn du mir in die Augen siehst,

ein Kribbeln ist in meinem Magen,

wenn du mir deine Liebe gibst.


Wenn deine Hand die meine hält,

dann nimm mich fest in deinen Arm.

Kein Schmuck und auch kein Geld der Welt

macht mir das Herz so unendlich warm.



Es müssen keine Rosen sein,

nicht Sekt, Pralinen, Schmuck und Geld.

Nur ganz viel Zeit mit dir allein,

das ist es doch, was wirklich zählt.


Dazu braucht es keinen Feiertag,

das wollt' ich dir heut sagen.

Du sollst wissen, wie sehr ich dich mag

und zwar an allen Tagen ...


© Irmgard Behrend


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Frauen im Karneval!


Bald ist wieder Karneval

da feiern sie, die Frauen

da wird so mancher freche Witz

von ihnen rausgehauen

sie schunkeln und sie singen laut

da wackelt toll die Bude

die Doris führt die Damen an

Gitarre spielt die Trude

nach einem Bier und etwas Wein

da steigt die Stimmung an

so manche brave Ehefrau

ruft laut, ich will nen Mann

zum Schunkeln ist es doch ganz schön

im starken Arm zu liegen

so sind sich Frau und Mann wohl gleich

wenn erst die Triebe siegen


© Ingrid Heuwers


Bild: Pixabay


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Auf geht es zum Maskenball!


Helau, Alaaf, ich bin bereit.

Ich verkleide mich als Krautkohl heut.

Nicht Pirat, kein Königskleid,

Nein, als Gemüse zur Faschingszeit.


Ich bin grün und kugelrund,

bin regional und sehr gesund.

Blatt über Blatt von Kopf bis Fuß,

Sehr vitaminreich, das steht mir gut.


Ich hab mich nicht als Held verkleid,

nein, grün ist dieses Jahr die Zeit.

Wenn ich tanze, raschelt es sehr,

da denkt man: Es kommt der Herbst daher.



Die anderen trinken Bier und Wein,

Ich bringe Ballaststoffe mit herein.

Wo ich auftauche, geht es rund,

bis zur späten Abendstund.


Und wenn am Ende jeder lacht,

hab ich mein Kostüm doch gut gemacht?

Denn wer sich traut ein Krautkopf zu sein,

der bleibt zur Fasnacht nie allein ...


© Irmgard Behrend


Bilder: Hintergrund Pixabay, Tänzerin: biuki


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Vorsicht Karneval!


Bald ist wieder Karneval

da fallen sie, die Schranken

da kommt so mancher brave Mann

auf komische Gedanken

ein Küsschen ist doch nicht so schlimm

es dürfen zwei auch sein

und wenn die Dame es dann will

gibt’s auch ein Gläschen Wein

ganz ehrenhaft, so schwört er dir

er ist ein Gentleman

er fängt doch nicht im Karneval

mit jeder Frau was an

ganz anders ist es wohl bei dir

auf dich hat er gewartet

und lächelst du ihn freundlich an

dann wird gleich durchgestartet

und hat er dich erst mal bei sich

dann fallen alle Schranken

da kommen diesem Gentleman

ganz andere Gedanken

darum bleib stark und glaub ihm nicht

ihn steuern seine Triebe

lach ihm nur schelmisch ins Gesicht

wart lieber auf die Liebe.


© Ingrid Heuwers


Bild: Pixabay



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Halloween

 

Hexen seh ich in der Ferne

in dem Licht der Weglaterne,

Menschskelette und Vampire

stehen an den Gärten Schmiere.

Zombies und auch Mumienwesen

sind an meiner Tür gewesen,

zitternd reichte ich Geschenke,

dass sie meine Kniegelenke

und die Knochen mir verschonten,

Ängste, die tief in mir wohnten,

brachten sie ganz laut zum Beben,

alles, was ich will, ist Leben!

Und Zyklopen, Geistgeschöpfe

manch Gestalten ohne Köpfe,

auch mal blass wie bei Erkältung,

drohen klar mit der Vergeltung,

sollten sie, dezent gediegen,

nichts zwischen die Zähne kriegen.

Und jetzt kommt der Typ von Scream,

heut ist wieder Halloween!

 

© Fabio Berman

 

Bilder: Pexels



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Zum Holocaustgedenktag am 27. Januar


Nie und nimmer mehr

Erinnerungen weinen

Nie und nimmer mehr

 

Weiße Rose blüh!

 

© Birgitta Zörner

zum 27. Januar

(Text und Bild)


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Karfreitag

 

K reuz und Spott und Dornenkrone

A uf dem Feld von Golgota

R ingsum Blicke, die nicht ohne

F alsch bis fromm, die Menschenschar

R einen Herzens ER geblieben

E R, der Heiland unsrer Welt

I nnig lasst uns Demut üben

T reue gilt vor Welt und Geld

A lles Wissen weitergeben

G laubend seine Botschaft leben

 

© Olaf Lüken 


Bild: Pixabay


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Karfreitagsgedanken

 

Geburt, Schule, Studium, Hochzeitstag.

Ich schritt schnell durchs Leben, keine Frag'!

Kinder kamen, die Arbeit wurde mir schwer.

Wie viele Jahre laufen noch vor mir her?

 

Ich stehe vorm Kreuz. Hab' ich versagt?

Hab' ich in den Jahren nach IHM gefragt?

Durch das Leben ging ich viele Wege,

über Steinbrücken und hölzerne Stege.

 

Hier! - Am Kreuz von Golgotha,

hängt ER für uns Menschen da!

Nach IHM zerriss im Tempel das Tuch.

War ich IHM Segen oder ein Fluch?

 

© Olaf Lüken

 

Bild. Pixabay


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PENTEKOSTE

:rose::dove::pray:

 

Komm, Heiliger Geist,

in unsere Welt,

öffne unsere Augen,

damit sie sehen -

mit den Herzensaugen,

öffne die Ohren,

damit sie hören -

das Lied der Hoffnung,

öffne die Herzen,

damit wir gehen -

den Weg des Friedens,

eröffne uns

den Weg zum Himmel.

 

VENI SANCTE SPIRITUS!

 

© Birgitta Zörner

(Text und Bild)

 

PS. PENTEKOSTE: griech.

der fünfzigste Tag,

50 Tage nach Ostern

ist Pfingsten.


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Pfingstwunder


Rosenerwachen

schenkt liebevolle Freude

Komm, Geist der Liebe


Pfingstrosen blühen

zeichenhaft innig und schön

Komm, Geist des Friedens


Stärke unser Herz

mit neuer Kraft und Hoffnung

Komm, Heiliger Geist!


© Birgitta Zörner

(Text und Bildcollage)



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Für Mama!

 

Du hast mich geboren, mir Liebe gegeben,

dir, Mama, verdanke ich mein Leben.

Hast Tränen getrocknet und Wunden gekühlt,

hast jeden Kummer mit mir gefühlt.

Hast mit mir so manche Sorgen getragen,

heut möchte ich von Herzen dir DANKE sagen.

Du hast mich geprägt für das Schöne im Leben,

mir, wenn ich gestrauchelt, den Halt gegeben.

Hast mich gelehrt, die Menschen zu lieben,

mir manche Faxen ausgetrieben.

Bei dir war ich immer im Leben willkommen,

Gott hat dich dann einfach zu sich genommen.

Noch heute ist deine Liebe in mir,

liebe Mama, ich DANKE dir.

 

© Ingrid Heuwers

 

Bild: Pixabay


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Vatertag

 

Lehrer und Held in Kindertagen,

gabst Antwort mir auf meine Fragen.

Dir konnte ich mich anvertrauen,

ohne Schlösser auf Sand zu bauen.

Am Vatertag nach zig Jahren

sollst Du heut' am Grab erfahren.

Dir gehört meine Dankbarkeit.

Du warst mir „Mensch“ meiner Lebenszeit!

 

© Olaf Lüken

 

Bild: Pixabay


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Allerheiligen - Allerseelen!

 

Der Grabstein ist bedeckt mit Moos,

still ruht der Mensch im Waldfriedhof,

gemeißelt meist in edlen Stein,

der Name in wunderschönem Design.

 

Der Tod, er kam als sanfter Hauch

und löschte all das Leben aus.

Umgeben von Blumen, die Gräber geschmückt,

das jeden Friedhofbesucher entzückt.

 

Die Gräber ruhen leis und sacht,

in sanfter Umarmung in stiller Nacht.

Hier enden Sorgen, man findet Frieden,

die Seele hinfort, man kann‘s nicht besiegen.

 

Einmal im Jahr wird der Toten gedacht,

die Gräber schön zurechtgemacht.

Verwandte kommen aus nah und fern,

gedenken der Lieben und beten zum Herrn.

 

© Irmgard Behrend

 

Bild: Pixabay


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Allerseelen

 

Denkt an uns, da ihr noch lebt

und zu unsren Gräbern strebt.

Denkt an mich und meiner Lieb'.

Ich liebe euch, die Seel' mir blieb.

 

Mein Grab liegt nah dem Heimathaus.

Wir Seelen schauen nach euch aus.

Der Erde Last sind wir entflohen

und sind ein Teil der Hoffnungsfrohen.

 

Kein Grab sei euch Besuchern verwehrt.

Gottes Segen uns allen gehört.

Auch wenn die Leiber tiefer gesenkt,

sind wir selig, weil ihr an uns denkt.

 

© Olaf Lüken

 

Bild: Pixabay


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Zum Volkstrauertag

 

Siehe die Toten auf dem Felde liegen.

Sie starben "en masse", nicht beim Duellieren.

Für die Herrscher war's das reinste Vergnügen,

wollten Grenzen wieder korrigieren.

Eine Welt voller Jammer! Weh und Ach!

Und der Führer? "Neue Kämpfer wachsen rasch nach!"

 

© Olaf Lüken

 

Bild: Pixabay (Mahnmal)


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Totensonntag

 

Heute ist wieder so ein Tag,

an dem ich melancholisch werde.

Viele Menschen, die ich mag,

liegen tief unter der Erde.

 

Sie gingen schon über den Steg,

der in dichten Nebel führt.

Unumkehrbar ist der Weg.

Diese Tatsache berührt.

 

Auf einmal waren sie verschwunden,

einfach nicht mehr da.

Noch hat der Schmerz nicht Trost gefunden.

Die Unumstößlichkeit geht nah.

 

Nie wieder werden wir uns sehen,

zumindest nicht in diesen Sphären.

Jedoch, Verbindung bleibt bestehen.

Lass uns, die mal waren, ehren.

 

Blumen liegen an den Steinen,

die noch ihre Namen nennen.

Wir, die wir blieben, werden weinen.

Auch der Tod kann uns nicht trennen.

 

Wir verharren still und leise,

denken an sie, und auch daran,

dass auch für uns die letzte Reise

ansteht. Irgendwann.

 

Keiner weiß es so genau,

wieviel Lebenszeit er hat.

Der Wind trägt durchs Novembergrau

ein letztes welkes Blatt.

 

© Enno Pfaffenberger

 

Bild: Pixabay


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Der Ewigkeitssonntag

 

Am Ewigkeitssonntag, auch Totensonntag genannt,

stehe ich auf dem Friedhof, die Toten sind mir alle bekannt.

Erinnerungen an alte Zeilen wollen mich fast erdrücken,

ich habe viele vergessen, doch jetzt füllen sich die Lücken.

Da sind die Gräber von geliebten Menschen, die mir heut‘ noch fehlen,

ich kann meinen Kindern und Enkel von ihnen viel erzählen.

Gemeinsam hatten wir im Leben eine schöne Zeit,

wenn auch der gemeinsame Weg endet, die Erinnerung bleibt.

 

© Thea Küch

 

Bild: Pixabay


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Fremdes Land

 

Totensonntag wird dieser Tag genannt,

Gedenken an jene, die gingen in das fremde Land.

Viele Schmerzen, die Gedanken sehr,

es ist das Land ohne Wiederkehr!

 

Wir denken an jene, die vor uns gingen,

hören leise ihre Lieder klingen,

hören oft auch ihre Worte,

von dem unbekannten Orte.

 

Wenn wir dereinst gehen, was kommt dann?

Fängt alles wieder von vorne an?

Beginnt für alle ein neues Leben?

Wir nehmen, was kommt, so ist das eben.

 

Wenn jemand geht, bleibt eine Lücke,

Trennungsschmerz reißt Herzen in Stücke,

Zeit, die heilt, das Leben geht weiter,

alles in Grau, später wieder heiter.

 

Denkt an viele schöne Stunden,

die mit denen, die gingen, stattgefunden.

Im Geiste reichen wir ihnen unsere Hand

und warten auf unsere Reise in jenes fremde Land.

 

© Karl-Heinz Remer (Lichterfelder Verseschmied)

 

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Geburtstagswunsch

 

Bleibe in den Stürmen des Lebens gelassen.

Versuche zu lieben und nicht zu hassen.

Mögen sich deine Talente entfalten.

Vergiss nicht deinen Humor zu behalten.

Behalte dein Ziel immer im Blick,

dann erreichst du vieles mit Geschick.

Sei bei Verzweiflung nie allein,

an deiner Seite mögen echte Freunde sein.

Entdecke auch den Sinn des Lebens.

Deine Hoffnungen seien nie vergebens.

Geh‘ deinen Weg fröhlich und beschwingt,

sei ab und zu noch einmal wie ein Kind.

Zufriedenheit begleite dich, denn diese ist

das kleine Stückchen Glück, das dich nicht vergisst.

 

© Thea Küch

 

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Geburtstag

 

Sonnenschein auf allen Wegen,

dazu immer Gottes Segen,

Menschen, die gern mit dir gehen,

immer dir zur Seite stehen.

Freude soll dein Herz erfüllen,

Glück an deiner Seite sein,

Frieden deinen Weg begleiten,

Gesundheit möge dich erfreuen.

 

© Ingrid Heuwers

 

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Der 80ste Geburtstag

 

Erreicht der Mensch das 8. Jahrzehnt,

vieles erreicht, einiges blieb ersehnt,

vieles geschah in jedem Jahr,

verbrauchte Kraft brachte graue Haar'.

 

Hauptsache Lachfältchen im Gesicht,

Verletzungen, Narben, man zeigt sie nicht.

Im Laufe der Jahre wird man gescheit,

langsamere Schritte, nutzt seine Zeit.

 

Jedes Leben braucht einen Plan,

man denkt: „Was fange ich jetzt als nächstes an?“

Wenn es so ist fröhlich und heiter,

läuft das Leben immer weiter!

 

Düsternis und Sonnenschein

werden weiter unsere Begleiter sein.

Drum mach es wie die Sonnenuhr,

zähl die heiteren Stunden nur!

 

Die Natur ist dem wohlgeneigt,

der ein hohes Alter erreicht!

Bleib gesund, munter und froh,

lebe dein Leben, weiter so!

 

Wer älter ist, braucht Lebensmut,

man sieht schon schlecht, schlecht hören geht gut!

Jubelschreie, Schalmeiengetute,

zum Geburtstag alles Gute!

 

© Karl-Heinz Remer

(Lichterfelder Verseschmied)


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Zum Valentinstag

 

Ich hab dich lieb an jedem Tage,

auch wenn ich es so oft nicht sage.

So bist du doch mein Augenstern.

Und ganz egal, ob nah, ob fern,

ist meine Liebe stets bei dir.

Mein Liebster, bitte glaube mir.

Dein Lachen gibt mir neuen Mut

und bist du glücklich geht‘s mir gut.

Doch drücken dich die Sorgen schwer,

dann freut auch mich so gar nichts mehr.

Drück dich ganz fest und tut es weh,

dann fühlst du, wie ich zu dir steh.

Egal ob Sturm ob Sonnenschein,

ich will an deiner Seite sein.

 

© Elvira Lehmann

 

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Valentinstag

 

Jeder 14. im Feber

ist ein ganz besonderer Tag.

Denn da zeigt nun mal ein jeder,

wen er ganz besonders mag.

 

Oder besser wen man liebt,

wer einem wirklich wichtig ist.

Und dem man die Ehre gibt,

dass man ihn sicher nie vergisst.

 

Den man nicht verlieren will;

oder erst für sich gewinnen.

Gibt charmant sich und ganz still,

sanft tief im Herzen drinnen.

 

Macht Komplimente und Geschenke

und überrascht den Schatz zu Haus.

Massiert den Nacken und Gelenke,

bringt gern Blumen, geht schick aus.

 

So hat fast jeder einen Plan,

wie Valentinstag auch gelingt

und wie der Abend schön sein kann.

Sofern man ihn zu zweit verbringt …

 

Doch der Tag kann schrecklich sein.

Während sich alle amüsieren

ist man nicht gerne dann allein,

beginnt die Einsamkeit zu spüren.

 

Sehnt sich noch mehr nach einem Partner

und nach vertrauter Zweisamkeit.

Denkt, zu zweit wärs sicher smarter

und es kommt oft auf der Neid.

 

Auf die, die in Beziehung leben

um einen rum, man sieht nur sie.

Die sich im Alltag zweisam geben         

und denkt, man selber hätt das nie.

 

Doch glaubt mir, niemand bleibt allein.

Es kommt für jeden mal die Zeit,

- man muss nur geduldig sein –

wo man an Liebe sich erfreut!

 

Wo Schmetterlinge im Bauch fliegen,

die Seele Purzelbäume schlägt.

Man muss dran glauben, selber lieben,

bevor die Liebe Früchte trägt.

 

© DerPoet (02/25)


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Zum Valentinstag

 

Menschen schaffen Kostbarkeiten,

wenn Liebe ist ihnen wichtig.

Liebe kennt keine Jahreszeiten.

Alles andre wird eher nichtig!

 

© Olaf Lüken

 

Bild/Hintergrund: Pixabay


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Valentinstag

 

Heut ist der Tag der Liebenden. Nach Valentin benannt.

Als Märtyrer der Liebe war er einmal sehr bekannt.

Geschenke regnet's, Blumen auch für jeden, der geliebt.

Wer leider keine Liebe hat, der fühlt sich ausgesiebt.

Für den scheint dieser Tag so grau, wenn auch die Sonne lacht.

Mit etwas Glück wirst du vielleicht im nächsten Jahr bedacht?

Wenn nicht, dann nimm es nicht so schwer. Denn eines ist gewiss.

Es gibt ein Auf, es gibt ein Ab und nichts bleibt, wie es ist.

 

© Elvira Lehmann

 

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Fasnet, die 5. Jahreszeit

 

Seh ich überall die vielen Narren

Und auf der Straß die bunten Karren

Kommt mir langsam in den Sinn

Dass ich an der Fasnacht bin

 

Wieder einmal ist's so weit

Hurra, die 5. Jahreszeit

Es wird nur auf den Knopf gedrückt

Und die Menschen spiel'n verrückt

 

Mit Höllenlärm und Paukenschlagen

Will den Winter man verjagen

Mit Schreckensmasken und noch viel mehr

Treibt man die Geister hinterher

 

Mit Humor und scharfer Zunge

Schreit man dann aus voller Lunge

So manche Schandtaten in den Saal

Das wird den Promis oft zur Qual

 

So ist das mit den Büttenreden

Man kann den Promis Zunder geben

Mit lust‘gen Versen wird belegt

Was des Volkes Zorn erregt

 

Wie man unser Geld verschwendet

Mit Versprechen den Verstand verblendet

Doch es gibt auch lustige Sachen

Wenn manche Leute Fehler machen

 

Am Aschermittwoch ist dann Schluss

Weil alles einmal enden muss

Man kriecht zurück ins Schneckenhaus

Und kommt das ganze Jahr nicht raus.

 

© Günter Meckelburg


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Das Faschingskostüm


Die fünfte Jahreszeit begann,

der Karneval, der fing schon an,

die Narren sind jetzt längst schon los,

ach Gott, was zieht man an jetzt bloß.


Auf Bälle geht man dann und wann,

wo man noch welche finden kann,

denn diese wurden, wirklich wahr,

in letzter Zeit auch ziemlich rar.


Es ist heut' auch schon richtig schwer,

was gibt ein Faschingsgwand heut her,

was nicht gleich diskriminierend ist,

dazu gut angezogen ist?


Zum Nostalgieball, das ist klar,

der Smoking ist da wunderbar,

er gleicht hier ja auf jeden Fall

'nem kleinen Wiener Opernball.


Ein Seemannskostüm wäre auch mal was,

als Indianer, ich das lass',

als Afrikaner ist’s nicht gut,

vielleicht erzeugt man dadurch etwas Wut.


Als Cowboy wär es gar nicht schlecht,

da wirkt man auch ein wenig echt,

doch ohne Knarre sieht's schlecht aus,

vielleicht zieht die mir einer raus.


Vielleicht den Bart auch abrasiert,

als Dame einmal ausprobiert,

mit Schminke wäre das perfekt,

da wirkt man dann nicht angeeckt.


Vielleicht aber auch Astronaut,

schnell ist ein Ufo noch gebaut,

man käme ja mal, ach so gern,

einfach von einem andern Stern.


Ja mancher geht ganz einfach nur als Fass,

das finde ich nun etwas krass,

zum Volllaufen bin ich nicht bereit,

zu schad' ist mir die Faschingszeit.


Warum man sich verkleiden soll?

Ich find mich naturell auch toll,

muss wirklich niemand anders sein,

ich bild mir auch nichts andres ein.


© Luis Walter


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Wenn de Zoch durch Kölle kütt

 

Wenn heute kein Karneval wär',

wir Narren wären nur irgendwer.

Also spannen wir, die Narren,

einen Esel vor den Karren.

 

Wer Zug und Getöse will meiden,

der soll auch fürs Restjahr leiden.

Mit Saus und Braus ums Narrenhaus.

Bettler treffen Reiche. Ei, der Daus.

 

Auch die Nonnen schlagen Krawall,

feiern mit Mönchen Karneval.

Und wenn ein Pferd im Hausflur steht,

ein Alter schreit, dass EINER noch geht.

 

Hier feiern Völker, die friedlich schunkeln.

Der Mensch ist frei. Frei vom Dunklen.

Beste Stimmung, weit und breit.

Es herrscht die fünfte Jahreszeit.

 

© Olaf Lüken


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Und auch hier ist er sehr aktiv: https://www.festgestaltung.de/


Der Faschingsumzug


Ich schau nen Faschingsumzug an,

wie wundervoll sind die Gespann.

Mit wie viel Fleiß wurde gebaut,

so manches Thema hier verstaut.

Viel hat man zu sagen wohl,

es geht nicht nur um Tieres Wohl,

Es geht mal wieder allgemein

Wie kann die Politik so sein.


Mit viel Ideen, Fantasie

Und einer Portion an Philosophie

Ist jeder Wagen dekoriert,

von diesem Zeitgeist inspiriert.

Viele kommen aus der Region,

und dies seit vielen Jahren schon,

doch jeder Umzug dem andern gleicht,

wenn man einen anschaut, ja das reicht.


Doch jeder Umzug kostet Geld,

dass man am Eintritt mal erhält,

doch nicht zuletzt an mancher Bar,

jedoch anders wies früher war.

Da macht es der Umsatz aus,

ja da, da schenkt man ganz gut was aus,

das Geld da doch ganz locker sitzt,

man hat ja Durst, weil man so schwitzt.


So langsam wird’s ne Sauferei,

die Sankas eilen bald herbei,

der Durst nahm manchem den Verstand,

gelöscht ist nicht nur der innere Brand.

Weiblich, männlich, ganz egal,

befinden sich in hoher Zahl

die man irgendwo am Straßenrand

in ihrem Delirium fand.


So geht es viele Wochen zu,

bis dann der Fasching geht zur Ruh,

mit viel Promille durch die Zeit,

was ist normal denn wirklich heut.

Weil man manches dann vergisst

Was nicht zu ertragen ist?

Die Gehirnzellen danken es nicht

Wenn alles mal zusammen bricht.


© Luis Walter


Bilder: Pixabay


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Hurra, die fünfte Jahreszeit ist da!

 

Lustig ist die Fasenacht,

wo jeder fröhlich spricht und lacht.

Die Straßen voll in bunter Tracht,

was allen Narren Freude macht.

 

Clowns und Schelme zieh‘n durch Straßen,

mit Masken, Sekt, nur so zum Spaßen ...

Der Humor ist grenzenlos.

Was ist nur mit den Menschen los?

 

In dieser tollen Narrenzeit

sind alle Sorgen weit, ganz weit.

Die Fasenacht, die macht uns frei,

Hauptsache Spaß, wir sind dabei.

 

Freudig schwingen, freudig singen,

auch wenn die Lieder blechern klingen.

Frohsinn macht die Seele frei

und wir sind alle gern dabei.

 

Kostüme gibt es ohne Zahl,

ja man hat die Qual der Wahl.

Wenn der Narrenruf erklingt,

sind die Menschen froh gestimmt ...

 

Helau

 

© Irmgard Behrend


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Fünfte Jahreszeit!

 

Und wieder mal ist es soweit,

wir haben die fünfte Jahreszeit.

Auf den Straßen, in den Gassen,

können die Jecken es nicht lassen,

Bützchen hier und Bützchen dort,

überall an jedem Ort.

Manch ein Jeck geht in dieser Zeit

sicherlich auch mal zu weit.

Drum lieber Jeck, so lass dir raten,

nasche nur im eigenen Garten.

Sonst wirst du die tollen Tage bereuen

und das würde dich bestimmt nicht freuen.

 

© Sylvia Müller

 

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