Warum ist das so?


Still ist’s im Raum.

Nur das Hallen meiner Schritte erfüllt ihn.

Gedankenversunken gehe ich durch den langen Gang

bis zu dem riesigen Kreuz,

an dem dein Leichnam matt

in der Abendsonne glänzt.


Langsam hebe ich den Blick,

murmele ein paar Worte,

hoffend, dass du sie verstehst.


Warum ist das so?

Warum bringen sich Menschen gegenseitig um?


Eine Mutter hält ihren Sohn im Arm

und weiß nicht, wohin mit ihm.

Der Krieg hat ihr Zuhause fortgenommen.


Warum schaust du zu?

Ich kann es nicht begreifen.


Wälder sterben

für unsere Habgier.

Nichts ist ihnen heilig.

Selbst geweihten Boden zerstören sie.



Es ist Weihnachten,

und sie kämpfen wie Barbaren

um ein Stück Land,

das ihnen nicht gehört.


Nichts hält sie auf.

Und du schaust zu.


Ich flehe dich an:

Sprich ein Machtwort.

Vielleicht hören sie dir zu.


Noch ist nichts verloren.

Noch gibt es ein paar gute Seelen.

Doch sie zu finden

ist schwer

in dieser barbarischen Zeit.


© Pitt

(Text und mittels KI erstelltes Bild)


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Wer hält die Welt an?


Ich möcht die ganze Welt anhalten,

am liebsten Länder neu gestalten,

Menschen einfach inspirieren

damit sie keine Kriege führen.


Ich möcht Zufriedenheit vermitteln,

Politiker gewaltig rütteln,

Gerechtigkeit in Steine meißeln

und Freiheit fordern für die Geißeln.


Ich möcht Milliarden Freunde finden,

die alle Schrecken überwinden,

die friedlich Forderungen stellen

und sich mir helfend zugesellen.



Gemeinsam kann man wahrhaft streiten,

freie Gedanken weit verbreiten,

ohne Gewalt und Menschenhass,

wir gemeinsam – wie wär das?


© Angelika Schroeter


Bild: Pixabay


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GENERATIONEN


Ihr seid erwachsen, na gute Nacht,

vorbildlich sieht anders aus,

hört uns zu und gebt auf uns acht,

wir Kinder verlassenen bald das Haus.

Es ist dann nur mehr kurze Zeit,

entwickelt euch zurück zum Kind,

wir sind dann für euch bereit,

weil wir erwachsen sind.


© Bernd Haberfellner


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Die Kunst des Lebens

 

„Leicht zu leben ohne Leichtsinn,

heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,

Mut zu haben ohne Übermut,

das ist die Kunst des Lebens.“

 

                                       (Theodor Fontane)

 

 

Er, Fontane, stellte fest

wie‘s sich am besten leben lässt

doch ist es auf der großen Welt

um Lebenskünstler schlecht bestellt.

 

Immer schwerer wird das Leben

die Politik in Übermut

ausgelassen Contra geben

das wär zurzeit bestimmt ganz gut.



Nicht weg schau‘n und das Ohr gespitzt

es geht doch schließlich jeden an

das allen wirklich alles nützt

könnte man erreichen dann.

 

Man kann die ganze Welt nicht retten

nicht mit Waffen und mit Geld

das, was wir am liebsten hätten

ist:

Frieden auf der ganzen Welt.

 

© Angelika Schroeter

 

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Vertrauen

 

Wem kann man vertrauen und wem nicht,

dem Ehrlichen, der nie sein Versprechen bricht?

 

Oder dem, der hinter dem Rücken die Finger kreuzt,

oder dem, der mit Kaltschnäuzigkeit nicht geizt?

 

Vertrauen setzt eine Erwartungshaltung voraus,

bringt aber leider oft Enttäuschung ins Haus.

 

Vertrauen zu schenken erfordert viel Mut,

das nur auf Gegenseitigkeit beruht.

 

Ohne Vertrauen gäb es keine Hoffnung mehr

und die Herzen der Menschen blieben einsam und leer.

 

© Gabi Rettstadt

 

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Der Blick hinauf zu den Sternen

 

Gedankenversunken saß ich im alten Liegestuhl

und blickte in die stille Nacht.

 

Tausende Sterne funkelten über mir.

Irgendwo dort oben

musste auch mein Stern sein.

 

Ich hätte ihn gern so vieles gefragt.

Doch vielleicht wollte ich

die Antwort gar nicht wissen.


Eine innere Stimme flüsterte:

Wache auf, mein alter Freund.

Genieße diese Nacht.


 

Denn so eine

unter diesem Sternenzelt

wirst du nie wieder erleben.

 

© 2024 Pitt

 

Bild: KI kreiert von Pitt


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GEHEN


Inmitten der Gesichtermenge

spürst du diese innere Enge,

drehst dich um gegen den Strom,

bist du bereit zu gehen schon?


© Bernd Haberfellner


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MOMENT

 

Die Welt, sie stöhnt, sie keucht und rennt,

das Wesentliche bleibt verborgen,

vergessen wurde der Moment,

der uns ertragen lässt die Sorgen.

 

Im Da und Hier, die Zeit sagt jetzt,

es braucht Gespür, zu viel gehetzt,

die Stille ist's, die uns am End'

lehrt zu schätzen den Moment.

 

© bpoetrynmusic/Bernd Haberfellner

 

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