Julihitze


Die Sonne brennt erbarmungslos im Rhythmus von Sekunden

hinein in brache Felder und auf staubigen Asphalt

im Boden dreht ein Regenwurm ganz träge seine Runden

und wird im Raum dicht unterm Gras vermutlich nicht mehr alt.


Ich schließe die Gardinen und ich nehme ein Glas Wasser

und halt es wie ein heiliges, vergessenes Relikt,

die Sommerglut im Freien wird minütlich immer krasser,

sogar bevor die Uhr in Richtung Mittagsfenster tickt.


Kein Auspufflärm ist mehr zu hör'n, kein Hupen und kein Fluchen

die Leute bleiben alle scheinbar sonntags müd zu Haus,

ich bin verschwitzt und hungerlos mein Planschbecken am Suchen,

dazu müsst ich jedoch wohl in die grelle Sonne raus.


Am Abend, wenn es dunkel wird, setz ich mich in den Garten,

die angenehme Brise ist, was stundenlang gefehlt.

Für morgen forme ich ein Loch aus Träumen mit dem Spaten,

das von dem kühlen Niederschlag im Mai mir noch erzählt.


© Fabio Berman


Bilder: Pixabay


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Bei Poetry.de unter dem Namen Travis Beamer^^: https://www.poetry.de/


Sein Buch „Die schimmernden Welten des Travis Berman“: https://t1p.de/f28ow


und sein neues Buch „Das Pulsieren der Phantasie“: https://t1p.de/uya3b

Im August


Ich sitz im August zwischen Lilien vom Garten

genieße die Brise der kühlenden Nacht,

das Funkeln der Sterne lässt nicht auf sich warten

genau wie der Mond, der im Silberkleid lacht.


Im samtenen Schwarz rauschen die Perseiden

am riesigen Wagen und Bären vorbei

und hab ich manch Träume auch lange gemieden,

wirkt dieser Moment als geheime Arznei.


Der Zwerg in der Wiese mit weinroter Mütze,

schaut rüber zum Birnbaum, der pralle gefüllt,

ich lehn mich zurück auf die hölzerne Stütze

und schmecke den Nachtwind, der alles umhüllt.


Und in diesem Treiben, da gurrt eine Eule

ihr Lied vom Vergessen und Blicken nach vorn,

ein Falter sitzt auf der keramischen Säule

er dreht sich und fliegt Richtung Mond dann davon.


© Fabio Berman


Bilder: Pixabay



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Ein Sommertag

 

Ich liege still im hohen Gras.

Mein Blick geht himmelwärts nach oben.

Bienen summen ohn' Unterlass.

Wolkenfetzen haben's Blaue umwoben.

 

Ein Vogelschwarm zieht leis dahin.

Reist ins Land der süßen Träume,

verleiht Gedanken ´nen frohen Sinn.

Die Seele sucht sich neue Räume.

Ein Tag, an dem ich glücklich bin.

 

© Olaf Lüken

 

Bilder: Pixabay


Autorenprofil: https://www.viabilia.de/olaf-lueken-sprueche-gedichte/

 

Und auch hier ist er sehr aktiv: https://www.festgestaltung.de/



Ende des Sommers


Wieder länger wird nun die dunkle Nacht,

an jedem Tag fehlt jetzt der Sonne Pracht.

Der Sonne fehlen plötzlich die Wärme und viel Kraft,

bis sie es durch den Nebel und die Wolken schafft.

Die Blätter der Bäume fangen an sich bunt zu färben,

fallen ab und wollen für den farbigen Herbst werben.

Blätter säumen jetzt den Weg, den ich immer wieder gehe,

das Rascheln erheitert mich, wenn ich die Farbenpracht sehe.

Dabei lasse ich meine Füße durch das bunte Laub schleifen,

ich werde beim Spaziergang nach Eicheln und Kastanien greifen.

Jetzt rüsten sich Störche und Schwalben für ihre Reise,

Kraniche ziehen auch in Richtung Süden ihre Kreise.

Der Sommer verlässt uns mit leisem Schritt,

der Herbst, der jetzt kommt, bringt bunte Farben mit.

Mit warmen Jacken bin ich für den Herbst bereit,

denn ich liebe zum Spazierengehen jede Jahreszeit.


© Thea Küch


Bild: Pixabay


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Sommerwinde

 

Sommerwinde böig und kühl, nicht schwer,

streichen über Gärten, Wiesen und Felder her.

Erfrischen Hirne, Haut und Locken,

läuten selbst die Blütenglocken!

 

Was ich spüre, was ich fühle,

ist der Winde sanfte Kühle.

Auch mein Herz kommt schnell zur Ruh.

Sommerwinde blasen keine Türen zu.

 

Halme werden nur leicht gebogen.

Ähren, die sich auf Feldern wogen.

Im Hintergrund ein Gelb und Blau.

Der Wind tut gut. Er ist nicht rau!

 

© Olaf Lüken

 

Bild: Pixabay


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