Galerie Tiere 5

Der Hecht

 

Er schwimmt im Wasser hin und her

mal hier, mal dort, mal kreuz, mal quer.

 

Er schaut wie immer – so auch heute –

nach irgendeiner fetten Beute.

 

Doch noch ist der Erfolg ganz schlecht

für diesen ach so tollen Hecht.

 

Die Fischlein halten sich bedeckt,

sie haben sich sehr gut versteckt.

 

Ganz still verbleiben sie am Grund,

Bewegung wär auch nicht gesund.


Selbst Karpfen sind heut nicht in Sicht,

der flinke Jäger glaubt´s ja nicht.



 Da plötzlich sieht das schnelle Tier

ein Hecht-Mädchen im Wasser hier.

 

Jetzt geht er anderweitig jagen,

etwas fürs Herz, nicht für den Magen!

 

© Volker Hilbt

 

Bild: Pixabay


Autorenprofil: https://double-wan.de/ueber-uns/volker-hilbt.html


Mehr über ihn: https://www.halloherne.de/artikel/wenn-der-mops-auf-skatern-rollt-64903


Das Buch „Das Wort beim Wort nehmen – sei kein Frosch“:

https://shop.tredition.com/booktitle/Das_Wort_beim_Wort_nehmen_-_sei_kein_Frosch/W-1_127253


Die Ratte

 

Die Ratte hat ´nen miesen Ruf,

so wie der liebe Gott sie schuf.

 

Sie ist nicht hübsch, sie sie nicht schön,

wird ungern nah am Haus gesehn.

 

Sie wühlt im Dreck, sie wühlt im Müll,

weil sie dort Futter finden will.

 

Der Mensch gerät schnell in Gefahr,

sind Ratten immer wieder da.

 

Sie können nämlich sehr hoch springen,

mit einem Biss Krankheiten bringen.

 

Im Mittelalter stand es fest:

Als Ursache für jene Pest,

 

die so viel Tod und Leid gebracht,

wurden die Ratten ausgemacht.

 

Ein Floh lebte in ihrem Fell,

er übertrug die Krankheit schnell.

 

Auch in den Krimis ist der Typ,

Ratte genannt, nicht wirklich lieb.

 

Er ist der böse Bube dann,

den niemand richtig leiden kann.

 

Doch klar ist: Der gemeinen Ratte

ist´s schlechte Image ziemlich latte.

 

Sie ist sehr schlau und auch sozial

und denkt sich nur: Ihr könnt mich mal.

 

Warum kann denn das flinke Tier

denn wirklich auch etwas dafür,

 

dass es genug zu futtern kriegt,

weil überall sein Fresschen liegt?

 

Der Mensch lockt diese Tiere an,

weil er nicht richtig trennen kann.

 

Die Reste müssen in die Tonne,

sonst holen Ratten sie mit Wonne.

 

© Volker Hilbt


Bild: Pixabay



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Der Löwe

 

Der graue Löwe ist nicht dumm,

er döst im Schatten leicht herum.

 

Das Rennen hat er eingestellt,

die Ruhe besser ihm gefällt.

 

Er lässt an seinen alten Tagen

die Damen seine Schnitzel jagen.

 

Ob Zebra, Springbock oder Gnu,

er kommt zur Mahlzeit dann dazu.

 

Über die Beute freut er sich

natürlich richtig königlich.

 

Er schüttelt einmal noch die Mähne,

dann setzt er ein die Löwenzähne.

 

Wenn er denn satt ist irgendwann,

dürfen auch seine Ladies ran.

 

© Volker Hilbt

 

Bild: Pixabay


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Das Walross

 

Das Walross heißt völlig verkehrt:

Es ist kein Wal und auch kein Pferd.

 

In kalten Meeren lebt das Tier,

ist Robbe und auch Räuber hier.

 

Die Stoßzähne sind sehr markant,

sie werden Hauer auch genannt.

 

Sie werden vielfach eingesetzt,

mitunter wird sich mit gefetzt.

 

Wenn man ein ruhiges Plätzchen sucht,

hat aber vorher nicht gebucht,

 

da hilft den Stoßzahn dann und wann

schon mal gegen den Nebenmann.

 

Auch kann man Kämpfe schneller klären,

sich Feinden routiniert erwehren.

 

So kommt sogar ein eisig Bär

nur äußerst selten mal daher.

 

Das Horn hilft auch beim großen Lochen.

So wird das dicke Eis gebrochen,

 

um wieder besser Luft zu kriegen.

Zudem ist´s Kopfstütze beim Liegen.

 

Man traut´s dem fetten Tier nicht zu,

doch kratzen kann es sich im Nu.

 

Zugute kommen den Kolossen

ihre extrem flexiblen Flossen.

 

Gefressen wird im Wasser nur,

so will es eben die Natur.

 

Sie tauchen oft ´ne halbe Stunde,

vermehren dabei ihre Pfunde.

 

Die Muscheln, Krabben oder Schnecken

sollten sich besser dann verstecken.

 

Doch auch ein kleiner Tintenfisch

kommt manchmal auf den Walross-Tisch.

 

Selbst Beilage wird gern genommen,

kommt eine Gurke angeschwommen.

 

© Volker Hilbt

 

Bild: Pixabay


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Das Buch „Das Wort beim Wort nehmen – sei kein Frosch“:

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Der Yak

 

Bei einem munt´ren Scrabble-Spiel

bringt mancher Buchstabe sehr viel.

 

Das Ypsilon zeigt eine Zehn,

die Zahl wird immer gern gesehn.

 

Doch es zu legen ist nicht leicht,

wie dieses Spiel mitunter zeigt.

 

Der Yak wird immer gern genommen,

wenn man das Ypsilon bekommen.

 

Ein großer Batzen Punkte winkt,

wenn einem Spieler es gelingt,

 

ein Feld fürs Ypsilon zu wählen,

dass seine Punkte dreifach zählen.

 

In der Natur ist dieses Tier

natürlich wertvoller als hier.

 

In Asien liefert das Rind

Produkte, die so wichtig sind.

 

Ob Milch, ob Fleisch, ob Haar, ob Leder –

auch Wolle braucht dort oben jeder.

 

Selbst Kot kommt immer prima an,

weil man ihn gut verbrennen kann.

 

Und steht der Yak in vollem Saft,

Lasten und Reiter täglich schafft.

 

© Volker Hilbt

 

Bild: Pixabay


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