Galerie Philosophisches 2

Spiegelbild

 

Als ich heute Morgen im Bad vor dem Spiegel stand, sah ich darin ein unbekanntes Gesicht. Ich erschrak nicht, denn irgendetwas in mir sagte, dass dieses Gesicht ein Teil von mir sei. Ich schaute lange in diese unbekannten Augen und fragte: "Wer bist du?" Und das Gesicht antwortete mit meiner eigenen Stimme:

 

"Ich bin ein Teil von dir und du ein Teil von mir, beide sind wir eins. Vielleicht bin ich dein Spiegelbild, vielleicht aber bist du meins? Das, was du siehst, ist in dir verborgen, es ist ein Stück vom Jetzt, ein Stück vom Morgen. Es ist Dunkelheit und es ist Licht, es ist aus Glas, das oft zerbricht. Es sind Scherben, die tief schneiden, Worte die entscheiden, ob du mit jemandem tanzend lachst oder einsam nur am Feuer wachst, das zwar leuchtend brennt, doch weder Glut noch Wärme kennt. Darum überlege gut, auf welcher Seite des Spiegels du stehst."

 

Ich schloss die Augen und als ich sie wieder öffnete, stand ich vor mir selbst.

 

© Andreas Mattes


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Farben.

 

Farben

Trösten meine wunde Seele

Tränken meine Sinne

Spenden Trost

 

Farben

Wandeln Sprache um in Lieder

Worte dann verstummen

Bleiben still

 

Farben

Lösen sich aus den Gemälden

Schweben fort zum Himmel

Wundervoll

 

Farben

Mosaik aus Himmelstönen

Komponiert von Künstlern

Ewiglich

 

© Günter Vallet


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Ein Meer.


Ein Meer der Buchstaben und Wörter.

In ihm schon Mancher ertrunken.

Ein Meer der unbekannten Dörfer.

In denen Schätze sind versunken.

Ein Meer der unbekannten Schöpfer.

In denen Talent schlummert.

Ein Meer der Ideenknüpfer.

In denen Kraft wummert.


In diesem Meer will ich baden.

An der Phantasie mich laben.


Ertrinken das will ich nicht.


©Grit Roß/Poesieflügel


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Weltenwohl

 

Strebe nicht nach Weltenwohl,

es reicht schon, gut zu sein!

Fühl dich niemals klein,

vertraue diesem Reim!

Schreite stets auf leiser Sohl‘,

bereit durchwegs dem and‘ren Sonne...

Keine Stund, so schwarz wie Kohl‘!

Trag in deinem Herzen Wonne!

 

© Erhard van Yeti


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Die Not des Dichters

 

Die Macht des Dichters liegt in seinen Worten

die er stets versucht zu horten

 

doch küsst ihn mal die Muse nicht

dann er sogleich daran zerbricht

 

es fehlen Worte, es fehlt der Reim

nichts scheint mehr existent zu sein

 

auf der Suche durch die Wörterwelt

der Schöpfer sich so endlos quält

 

keine Reime werden mehr geboren

ein toter Satz, er ist verloren

 

denn die Kunst den Vers zu schmieden

war alles was ihm noch geblieben

 

© Michael Fuchs


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In der Zeit

 

Wer der Zukunft dreht den Rücken zu,

kommt damit wohl der Gegenwart nicht näher.

Der Rückblick dehnt das Leben nur

und macht das Blut dir nur noch zäher.

 

Auch kannst du damit das Vergangne nicht besiegen.

Vergangenheit ist ja doch nur erstickte Gegenwart.

Drum lass dich in den Wind von hinten schieben.

Dann kommt die Zukunft auf dich zu verträumt und zart.

 

Schau du der Zukunft ins Gesicht,

denn sie kommt dir auf leisen Sohlen ja entgegen.

Sie dreht dem Nichts den Rücken zu

lachenden Mundes und verwegen.

 

© Franco Rest


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Farbwechsel

 

Der blaue Himmel hat sein Kleid vertauscht

hüllt sich in schweres Dunkelgrau.

Baumkronen schütteln sich im Sturmgebraus

und Regen fällt auf Flur und Au.

 

Ach, wie so oft durchlebt die Seele solche Tage

und sehnt sich nach dem Fleckchen Himmelblau.

Die Gedanken, düster und mit bangen Fragen

halten tränenreiche Innenschau.

 

Fühlt auch das Herz sich schwer betroffen -

die Seele weiß, weshalb's geschah.

Wir lernen ständig - lichtumflossen -

aus unserem Seelenrepertoire.

 

Es keimt das Korn doch nur in dunkler Erde

die gold'nen Sterne leuchten nur in tiefer Nacht.

Wir wachsen, reifen oft durch's Schwere

sind trotzdem wundersam bewacht.

 

Zur rechten Zeit scheint auch die Sonne wieder.

Der Himmel zeigt sich dann im schönsten Blau

und froh erklingen unsere Lieder

gestärkt, erfrischt wie's Blütenmeer im Morgentau.

 

© Margarete Meier 🌿🌺☘️

 

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Wendeltreppe


Kreisend schraubt sie sich in Höhen,

ihre Tritte knarren hart,

oben ist Gestirn zu sehen

und Gewölke, sanft und zart.

Manchmal musst du müde rasten,

denn der Weg ist schmal und lang,

doch es lohnt, sich hoch zu tasten,

zu dem hellen Engelssang.

Eine Kette müder Krieger,

Menschen so wie ich und du,

strebt zum Gipfel jener Sieger

und der Mond schaut freundlich zu...


© Manfred Luczinski


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Himmelsvogel

 

wann tropfte letzte Freudenträne,

das gefühlte Universum Lebenslust.

Es ist was ich am meisten sehne

und jede war stets lieb Verlust.

 

Möcht von ihr getränkte Fesseln,

nasse Schuh und wundes Kinn.

Möcht am liebsten selber fesseln,

doch ausgetrocknet, was ich bin.

 

© Andreas Buggee Ober


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FRIEDEN LEBEN

 

Je älter ich werde umso mehr wird mir klar,

im Frieden zu leben ist wunderbar!

Doch Frieden ist nicht allein Gottes Segen,

ich muss bereit sein, dafür auch zu geben.

 

Ein gutes Wort, ein Kompromiss,

auch wenn das mal nicht einfach ist.

Missgunst, Neid und böses Spiel

bringen auf Dauer gar nicht viel.

 

Viel glücklicher bin ich auf Dauer dran,

wenn ich verzeihen und leben lassen kann!

 

© Michaela Rott


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Glanzlos.

 

Glanzlos

Durchdrungen von Fäulnis

Modern

Die Nebel im Lichte

 

Glanzlos

Umgeben von Kälte

Schwinden

Die Klagen ins Leere

 

Glanzlos

Erflehen die Münder

Bittend

Erlösung vom Übel

 

Glanzlos

Erklingen die Stimmen

Lachend

Aus Mündern der Götter

 

Glanzlos

Verweht von den Winden

Sinken

Die Klagen hinunter

 

Glanzlos

Verrecken Gedanken

Einsam

In Tiefen der Meere

 

© Günter Vallet


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Baum des Lebens


Seine Äste und Zweige

strecken sich in den Himmel weit

sie heißen: Freude, Sehnsucht

Hoffnung, Freiheit.


Auf seinen Stamm

kann man bauen

in ihm wachsen Stärke, Geborgenheit

Sicherheit, Vertrauen,


Doch ohne seine Wurzeln

hätte er keine Triebe

es halten ihn Gerechtigkeit, Frieden

Verständnis, Liebe.


© Michael Krause-Blassl aus "Sommergedanken"


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Das Lied der Seele.

🎶🌸🎶

 

Irgendwann

erklingt in dir

dein Seelenlied,

erkennst den Klang,

der dein Gemüt durchzieht.

 

Was du erschaffst

in Wort und Tat -

es wächst auf.

Du säst die Saat.

 

So auch in dir.

Was immer auch

dein Herz behält -

es formt dein Lied.

Das ist's was zählt.

 

Irgendwann

wirst du verstehen.

Du gehst durch Tiefen

über Höhen.

 

Du gehst gebückt

und auch gerade

Stück für Stück

deine Pfade.

 

Was auch das Leben

hält bereit -

alles kommt

zu seiner Zeit.

 

Alles das

hat seinen eigenen Klang,

bestimmt dein Lied

ein Leben lang.

 

Lausche in die Stille,

liebe sie,

dann hörst du deine

Melodie.

🎶💕🎵

 

© Margarete Meier


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Wärst du ein Buch zum Lesen ...!


Wie einst Daliah Lavi gesungen hat!

Wärst du ein Buch zum Lesen.

Ich würde dein bester Leser sein.

📓📖

Jede deiner Seiten würde ich mit meinem Herzen verschlingen.

Deine Seiten beschreiben mit Treue und Liebe.

Meine Tinte wäre Zuneigung und Innigkeit.

📓📖

Schreiben würde ich mit der Feder der Leichtigkeit.

Dein Buch gebunden mit Harmonie und Lebensfreude.

Lesen in deinem Buch, Seite für Seite jeden Tag.

📓📖

Das würde ich!

Ach wärst du ein Buch zum Lesen?

Was würde ich drum geben.

📓📖

Buchstabe für Buchstabe, zusammensetzen zu einem ganzen Leben!

Freuen mit dir, es zusammen zu lesen, wäre mein Traum.

Träumen mit deinem Buch in der Hand, oh was wäre ich doch so gebannt!

📓📖

Und wenn einst die Jahre sind vergangen.

Die Seiten in deinem Buch sind verblasst.

Die Buchstaben verschwommen!

📓📖

Ach wärst du ein Buch zum Lesen?

Ich wäre vom Lesen schon ganz benommen,

Auch ich bin in die Jahre gekommen.

📓📖

Alt bin ich nun.

Ich kann dein Buch nicht mehr lesen!

Sehe die Buchstaben nicht mehr!

📓📖

Ach wärst du ein Buch zum Lesen?

Deine Seiten sind nun leer!

Mit meinem letzten Atemzug, die letzte Seite les ich nun.

📓📖

Egal wo meine Seele auch ist.

Es hat mich mit Liebe erfüllt.

Dein Buch zu lesen.


© Pitt (Text und Zeichnung)


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Sein Buch „Pitts Poesie und Kurzgeschichten“: https://t1p.de/qup9



Träume und Hoffnungen sind das Fenster der Zukunft


Die Straße zum Regenbogen

ist nicht das Ende der Wirklichkeit ...

Es ist die Reise der Hoffnungen und Träume.

Manche lösen sich in Seifenblasen auf,

andere werden lebendig.

Verlorene Träume sind kein Strafzettel fürs Leben.

Mehr Träume, als wir glauben,

sind zum Anfassen da

und schenken unserer Welt Bedeutung

und tauchen sie in Farbe.

Unsere Kinder,

der Traumprinz froschgrün,

den Herzensmenschen fürs Leben,

unsere Familie,

die allerbesten Freunde,

Nachbarn und Kollegen ...

Die Flucht aus der Echtzeit muss keine Sackgasse sein.

Sie öffnet uns nur neue Türen,

wieder Mut zu finden und Ideen flügge werden zu lassen,

solange wir mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben ...

Der nächste Tsunami kommt bestimmt

und wird nicht der Weltuntergang sein,

sondern eine Herausforderung und Prüfung,

die eigenen Waffen (Geist, Herz und Stimme) neu zu sortieren ...

Jeden Tag begegnet man der Welt anders

und kann andere Lebenslinien entdecken

und ihnen folgen ...

Der Kompass in unserem Kopf

braucht nur etwas Zeit,

um sich dann umzustellen ...

All die Nährboten unserer Seele

sollten wir nicht vergessen,

wir sind oft reicher

als uns bewusst ist ...


© Nina Kroeger


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Die Zeit

 

Schau wie die Zeit vergeht.

So wie der Wind ein Blatt verweht

wie Wolken, die am Himmel zieh'n

eilt sie und du weißt nicht, wohin.

 

Zeit bleibt nicht steh'n.

So viele Jahre schwinden, vergeh'n.

So manche Sehnsucht bleibt ungestillt.

Erinnerung ist’s, die's Herz erfüllt.

 

Alles verändert sich.

Mal stehst du im Schatten, mal im Licht.

Mal spricht das Leben ein ernstes Wort

mal wischt die Hoffnung die Tränen fort.

 

Nichts bleibt wie's ist.

Siehe doch, der Fluss des Lebens fließt

und du in ihm. Du bist das Boot.

Das Wasser trägt dich ohne Not.

 

Alles hat seinen Sinn.

Es war geplant von Anbeginn

dein Leben auf dem Erdenrund.

Die Seele weiß von dieser Stund'.

 

Lebe bewusst im Sein.

Niemals bist du hier allein.

Er, der die Erde schuf und dich,

weiß um dich ganz sicherlich.

 

Er bewegt die Zeit.

Er, der zeitlos lebt in Ewigkeit.

Er, der all das was ist umspannt

hält auch dich in seiner Hand.

🌟💕🌟

 

© Margarete Meier


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Kostbar, unzahlbar

 

Er aber ging: vor angelehnten Türen,

wo ihn die Sanftmut einlud, einzutreten,

da war’s ihm wert, das Kostbarste zu spüren,

das wie ein Haus aus wortlosen Gebeten,

ein Hort der Einkehr, ganz zu innerem Geleite,

dem Wanderer Einlass bot in seine Weite

 

Dort war ihm gut, dort war er wohlgelitten,

und war ein Reicher, wo er alles teilte,

was sein war und sein Wesen war inmitten

von all dem Wunderbaren, wo er lang verweilte,

weil jeder, wer auch durch die Tür geschritten,

nach seiner Wohltat Art ein wenig weiter heilte

die Wunde, dran die Menschen litten

inmitten all der täglichen Gewöhnung:

Dort bauten sie der Würde eine Wohnung:

Ein köstlich Aufenthalt, ein Tempel der Versöhnung

und innerer Altar der allerhöchsten Schonung.

 

Und als er so verwandelt ward in seine Weite,

wo nur das Offene Währung war, die einer zahlte,

da war’s ihm plötzlich so, als überschreite

er eine von Entsetzen vormals ausgemalte

verborgene Schwelle unüberwindlichen Gewichts.

 

Und mit den Schritten, schwer von ungeahnten Toden,

die in die Tiefe schweiften des verschollenen Lichts,

da schauderte dem Fassungslosen vor verlorenem Boden,

und, schwindelnd noch, weil es im Tasten nichts

zu greifen gab an leerem Grund, wo solche roden,

die nur der Wahn treibt, über alles Wähnen

hinauszugehen, flog, im Überschwang

entfesselt, ein Gesang wie Todessehnen

und dann ein Lied, das aus den Gräbern drang,

ihn an, lichtzärtlicher als aller weltlich Klang:

 

„Sollst kosten, was nichts kostet, den kostbaren Schatz,

sollst zahl'n mit der Münze, die niemand mehr zählt,

sollst preisen unzählig den einzigen Platz,

den ohne Preis täglich die Liebe sich wählt!“

 

© Michael Hozzel


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Lebenswerk

 

Die Zeit vergeht oftmals im Flug,

für das ganze Leben ganz viel Mut,

Bau aus den Steinen, die im Wege sind, stabile Brücken.

Such nie das Problem, find die Lösung in Deinen Lebenslücken.

Das Pflaster Deiner Sorgen, Zweifel, Träume, Glück lassen sich nicht trennen.

Sie prägen Dich und Deinen Charakter und sind das, was wir Lebenswerk nennen.

Sei stolz auf jeden Brocken, den Du versetzt,

und über jeden, den Du mit Deinem Herzen vernetzt.

Halt Dich nie an Dinge, die schnell der Wind verweht.

Freu Dich über jeden, der hinter Dir steht.

Du wirst so manche Mauer einreißen,

In einigen Stunden wird Dir Dein Lächeln entgleisen.

Doch auch wenn Du niederkniest

oder in den letzten Winkel der Abgeschiedenheit fliehst,

in den dunkelsten Ecken wächst noch etwas Grün.

Der kleinste Glitzer an Freude lässt die Welt erblüh'n.

Auf den schwärzesten Wolken surfst Du immer noch weiter,

kämpfst Dich durch das Universum deiner Hoffnungen, traurig oder heiter.

Füll den Tag mit einem Quantum Lachen.

Die Dächer der Welt werden nicht über Dir zusammenkrachen.

Trotz Hürden auf Deiner Reise siehst Du Blumen am Wegesrand.

Wirf den Anker, genieß den Duft des Lebens,

genau das ist ein Stückchen Erde für Dein Herz, dieses Land!

 

© Nina Kroeger


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Hauch des Lebens


Ich denke mir so, Tag für Tag:

mein Gott, wie ich das Leben mag!

Wenn ich die Decke in der Früh

mir trunken von den Augen zieh.

Ich denke mir so, Nacht für Nacht:

wie schön, dass einer für mich wacht!

Wenn tief im Traume der Gefühle

ich nächtens durch die Stunden spüle.

Ich denke mir so, Jahr für Jahr:

wie ist die Schöpfung wunderbar!

Wenn Blätter in den Straßen treiben

und still am Wegesrand verbleiben.

Der Hauch des Lebens ist fürwahr

ein Menschenleben wunderbar.

Ich Blatt im Wind, ich Tau im Gras,

ich Sand im Sturm, ich weiß nicht was.

Doch, ich weiß.

Ein Hauch.

Ein Hauch des Lebens.


© Manfred Luczinski


Foto: Birgit Kretzschmar


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Lebensweisheit

 

Das Gras wächst schneller nicht,

wenn man an seinen Halmen zieht.

Wenn du das Herbstlaub von den Bäumen schüttelst,

erzwingst du auch nicht, dass der Winter schneller flieht.

 

Und wenn du dir das Leben nimmst,

wird es dadurch nicht intensiv.

Wenn du das Blatt Papier in Schnipsel schneidest,

wird daraus sicher nicht ein Abschiedsbrief.

 

Die Stille wird ja heiliger auch nicht,

wenn du das Lied nicht singst.

Du kannst auch keine Feste feiern,

wenn du den Wein alleine trinkst.

 

Die Straße wird nicht kürzer schon,

wenn man sie überhaupt nicht geht.

Man kommt ja auch nicht wirklich heim,

wenn man zu Hause angewurzelt steht.

 

Denn auch dein Lebensende kannst du nicht vermeiden,

wenn du vergessen hast zu leben.

Schau du dem Gras beim Wachsen zu;

dann grünt dein Garten, und die Halme lachen – eben!

 

© Franco Rest


Bild: Pixabay


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Farben.

 

Farben spiegeln deine Seele

Wie ein Regenbogen

Nach Gewitter

 

Farben sprühen deine Sinne

Wie Gedankensplitter

Deines Herzens

 

Farben malen deine Bilder

Wie von Künstlers Händen

In die Räume

 

Farben formen deine Worte

Wie des Dichters Reime

Schön und lieblich

 

© Günter Vallet


Bild: Pixabay


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Ein neuer Tag

 

Ein Tag erblüht in neuem Licht,

blass verlöschen Mond und Sterne,

noch niemand sah sein Angesicht,

die Nacht entschwindet in der Ferne.

Schatten, die vom Alten träumen,

helfen für die Zukunft nicht.

Vieles wird den Wegrand säumen,

wichtig ist's, genau zu schauen,

und dabei der Kraft vertrauen,

die des Lebens neue Knospen bricht.

 

© U Abhaya


Bild: Pixabay


Autoren-Homepage: https://u-abhaya.jimdofree.com/



Silbermond


Lass mich in deinen weiten Himmeln, Silbermond,

nun spielen mit dir, Nachtverzauberer am hohen Firmament.

Wer so wie du, die ferne Flur bewohnt

im Glanz der vielen Sterne, die kein Name nennt,

der mag mit dir im Traum die nächtlichen Gefilde

durchwandern still und dich begleiten,

du Leuchtender, nach deinem Bilde

im Rhythmus deiner wechselnden Gezeiten

all deine Welten, jene tagverborgenen, durchschreiten.

So lass mich atmen mit dir, wenn die Dünung aller Meere,

von deinem Puls seit Ewigkeit gelenkt,

sich hebt und aller Wasser ungeheure Schwere

geheimnisvoll sich wieder erdwärts senkt.

Ich seh dich leichthin rollen durch den Raum der Leere

gleich einer teuren Perle, die das All verschenkt.

Ziehst du nicht an im Schimmer all die Scharen

mit deiner Schönheit nachtäugigem Blick,

die von sich selbst dir schweigend offenbaren

im Schoß der Dunkelheit ihr heimliches Geschick?

War's nicht der Schmerz von tausend Muschel-Schalen,

der deinen Schimmer, den verströmenden, gebar?

Lass sie mich lesen die Ge-Schichten, die opalen

einst schrieb vereint das Himmel-Erden-Paar.

Im Schauder von Geburten längst gereift,

erschaue ich dein zyklisches Erscheinen:

Ein Lesekundiger, der deine Schrift durchstreift,

die Botschaft, die nur Blinde noch verneinen.

Wie viele jener Schößlinge, du Leuchte in der Nacht,

von deinem samtenen Schein durchschauert,

befruchtest du, scheinschläfrig längst erwacht

an deinem Licht, das Welten überdauert,

gestirnter Schöpfung Vorhang sanft entrollt:

Du muttergöttliches Juwel, am Diadem entfacht

der Großen Lebensspenderin als funkelnder Kristall,

der jedes Wesen sein Willkommen zollt,

wenn Sie erscheint, die Weltumarmende, im All

geläuterter unfasslich feiner Sphären

den Tanz des Einen Lebens zu vermehren.


© Michael Hozzel


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Hoffnungsschimmer

 

Still und inniglich verglich die Sinneswaage.

Wiegt Zeit, Vernunft und Hoffnungsschimmer.

Enteilt ins neue Weben voller Blicke.

Zieht Tropfen aus dem Bach, in weite Seen.

Noch will die Zuversicht den Abend loben.

Die sinnestrunken, wahre Freude

ist, wenn man möchte.

Ein liebes Wort, ein leises Lesen zwischen Zeilen,

das das Herz erfreut, von Hoffnung spricht.

Weicht allem sich zur Seite neigt,

von Neuem erzählt, ins Schöne gleicht.

Was Winde frischt und Träume tischt,

das halte fest, blick diesem ins Gesicht.

Es möge langsam ins Gewissen,

die Zuversicht ist mehr als ein Empfinden.

Sie erhellt wie ein Abendrot, sagt mehr als Worte.

Die Morgenblüten Hoffnungswonne,

sie grüßt so zart gleich der scheinend Sonne.

 

© Alexander Paukner


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Der Besuch


zum Bleiben ein bisschen noch

konnte ich ihn nicht überreden

und so ging der Sommer still

zur Tür hinaus

ich schaute ihm traurig nach

wie er langsam um die Ecke bog

und sich im Regen erkältete


ein alter Bekannter kam

und brachte ihn rau und raschelnd um die Ecke

den Regen meine ich

eine Einladung brauchte der Alte nicht

denn er drängte wie immer zur Tür herein

ich drehte die Heizung auf

und so hatten wir es warm


bei einer Tasse Kaffee

schwieg ich nostalgisch und lauschte still

der vergehenden und blätternden Wärme

die vom Sommer noch geblieben ist

auch der Regen schwieg jetzt und hielt still

so saßen wir und plötzlich sagte der Herbst

dass er bleiben wolle


© Estépja Shakespeedy Tychmander


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„Welt der Poesie“: https://t1p.de/9roz

„Wenn Worte blühen“ Band 2: https://t1p.de/cswr

und Band 3: https://t1p.de/2v28



Frühling

 

Ich bin der Tod,

du bist der Frühling...

ich bin Vergehen,

du bist Entstehen...

sprach der Schatten überm Grabe

zur Maid der hellsten, längsten Tage!

Werden, es obliegt dem Sterben,

hier auf unser aller Erden...

Doch sollen wir manch Wunder sehen,

den Zauber leben!

Dahin gehen,

wo Winde neuer Hoffnung wehen...

 

© Erhard van Yeti


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Ein weißes Blatt Papier liegt vor mir

Unberührt

Und wartet darauf

dass sich meine Gedanken auf ihm niederlassen

wie schwarze Vögel

die unter dem Schnee

nach gefrorenen Beeren suchen

 

© Andreas Mattes


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Ein Kieselstein


Ein Kieselstein

liegt vor mir

fein geschliffen.

Ich denke mir

so wird's wohl

mit allem sein

uns Menschen

inbegriffen:

Alte Krusten

müssen weichen

will der Mensch

den Glanz erreichen

der Menschen erst

zu Menschen macht.

Schönheit wird

ans Licht gebracht.

Was uns läutert

bringt uns Schmerz

dringt oft tief

ins arme Herz.

Der Meister

der's Verborg'ne sieht

ist um Klarheit

stets bemüht.

Nur das Wahre

hat Bestand.

Es formt gerecht

des Meisters Hand.


© Margarete Meier


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Der Philosoph


Und es schleichen sich abertausend Fragen,

und ich als Philosoph kann es wagen,

zu entzweien Stück für Stück,

auf dass ich Antwort finden kann mit Glück.


Und doch kann ich kreieren einen Raum,

auch wenn dieser hält nichts im Zaum,

so ist‘s mir doch gegeben,

aufzustellen, die unterschiedlichsten Thesen.


Und treibt mich mein Geist nachts umher,

werden die Augen vor Müdigkeit schwer,

kann ich dennoch nicht aufhören zu zerdenken,

die Wunder dieser Welt, wie sie sich leiten und lenken.


© Jessica-Anna Lutz


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Armee des Lichtes

 

Einmal die Treppe zu den Wolken wählen,

ohne zu sterben und an ihr zu Grunde zu gehen.

Viel mehr und weiter noch als du denkst.

Es gibt unsichtbare Linien, in die du deine Zukunft lenkst.

Das Leben ist Leidenschaft und Regen.

Momente, die das Gefühl beleben.

Doch manchmal im Taumel von Traurigkeit und Glück,

holt uns der Morgen auch schnell wieder zurück.

Gibt es irgendwo einen Plan und ein Ziel?

Haben wir uns längst verlaufen oder nehmen zu viel?

Ich spüre die Träne auf der Wange eines Träumenden,

aber sie führt auch zu den Umarmenden.

Jene die trocknen und verzeihen,

dem tiefsten Kummer ein hoffnungsvolles Lächeln verleihen.

Menschen, die selbstlose Streiter sind

und jedem Alptraum die Befreiung ersinnt.

Stille Helden zeichnen wir,

denn wir sind das pure Lebenselixier.

 

© Ti Nchen


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Sehnsuchtsgärten.

 

Die Gärten der Sehnsucht sie blühen so schön

Einst werd ich in ihnen spazieren oft gehn

Die Blumen der Hoffnung dort immer zu sehn

 

Bewundern die Rosen auf ewige Zeit

Sie bleiben dort ständig im blühendem Kleid

Wo Seele und Herz sich dann öffnen so weit

 

Die Gärten der Sehnsucht mir Heimat nun sind

Dort will ich gern leben als fröhliches Kind

Wo Frieden und Freude ich ewig jetzt find

 

© Günter Vallet


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Ich hätt so gern


Wünsche, Träume, Hoffnungen, das sind die Dinge, die uns antreiben immer wieder aufs Neue, das Leben zu meistern.

Wünsche lassen dich den nächsten Tag erwarten.

Träume ernähren deine Seele und machen sie stark, um allem, was dir begegnet, zu besteh’n.


Und da haben wir noch die Hoffnung:

Hast du keine Hoffnung, lebst du in einer Welt von Dunkelheit, Apathie und Trübsinnigkeit.

Geh und fordere das Leben heraus.


Sag ihm was du möchtest, was du gern hättest.

Grüne Wiesen, genießen ohne Sorgen, keine Angst vor dem Morgen.

Ja, ich hätt so gern:

Dass klare Wasser fließen, dass Blumen aus den Steinen sprießen!


Wieder freie Tage zu genießen und Menschen, die ich liebe unbeschwert in die Arme schließen.

Mir das Leben nicht durch Verbote vermiesen zu lassen.

Ja, ich hätt so gern meine Freiheit wieder.


Unbeschwert zu reisen, wieder ferne Länder seh‘n!

Mit dir im Mondschein Hand in Hand spazieren geh‘n.

Drum schrei ich es hinaus: ich hätt so gern...

MEIN ALTES LEBEN WIEDER!


© Pitt


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Sein Buch „Pitts Poesie und Kurzgeschichten“: https://t1p.de/qup9



Ein Jahr ist wie ein Tag


Der Frühling ist der Morgen

vertreibt der Nächte Sorgen

der Sommer ist der Nachmittag

den ich ganz besonders mag

der Herbst ist der Abend

der Winter die Nacht

für Mensch und Natur

zum Ausruhen gedacht.


© Michael Krause-Blassl aus "Frühlingsgedanken"


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DER GRUND BIST DU!

 

An alle, die meine Gedichte lesen:

Wäre es nicht so gewesen,

wäre vieles ungesagt geblieben,

denn ich hätt es nicht geschrieben.

 

Nun schießen mir Texte in den Kopf,

so als drückt ich einen Knopf.

Es braucht dafür keine Zeit,

beim Kochen liegt ein Blatt bereit.

 

Dann aber möcht ich's Euch berichten:

So geht das bei mir mit dem Dichten.

 

Ist es eine Gabe, ist es eine Sucht?

Hab es selber schon verflucht!

Und mein Kopf gibt dann erst Frieden,

wenn ich es hab aufgeschrieben.

 

Dann erst find ich meine Ruh,

Der Grund zum Dichten bist auch Du!

 

© Michaela Rott


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Wolkengestalten


Sieh die Wolken am Himmel

der Wind treibt sie weit

niemand kann sie halten

im Wandel ihrer Gestalten

liegt ihre Schönheit.


So gerne

möchte ich mit ihnen ziehen

dem Elend dieser Welt entfliehen

würde niemals alt

doch ich fürchte

da oben

ist es mir zu einsam

und zu kalt.


© Michael Krause-Blassl aus "Frühlingsgedanken"


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Das weiße Blatt Papier

 

Auf dem Tisch vor mir liegt

ein weißes Blatt Papier.

Ganz in Gedanken

kommt es mir in den Sinn:

„Aller Anfang, ist der schwerste.“

Ich meditiere

und nichts tut sich

auf dem weißen Blatt Papier.

Verschwunden

sind all meine Gedanken.

Der Enthusiasmus

zu schreiben

ist wie weggeblasen.

Nun sitz ich hier

vor einem weißen Blatt Papier.

Es blendet mich.

Mit magischem Zwang

fange ich an,

langsam mit dem Stift in der Hand

meine Gedanken

auf das weiße Papier

zu schreiben.

Zug um Zug

reihen sich die Buchstaben

an Buchstaben aneinander.

Es formt sich das Wort.

Viele ausgewählte Worte,

machen einen Satz.

So zauber ich

meine Gedanken

mit dem Stift in der Hand

eine Geschichte,

auf das weiße Blatt Papier,

das vor mir liegt.

Es hat sich verändert.

 

© Helga Schlobach

 

Bild: Pixabay


SIEBEN STEINE ...!

 

Allein oder zu zweit, egal ihr geht euren Weg!

*

Am Ufer entlang, Hand in Hand, verbunden mit einem unsichtbaren Band.

*

Verschlungen die Pfade.

*

Erinnerungen halten sich die Waage!

*

Suchen sollst du mit ihr!

*

Mit ihr die sieben Steine?

*

Aufgeschichtet zu ihrem und deinem Schicksalsturm!

*

Sieben an der Zahl, sieben Tage, sieben Monate und sieben Jahre!

*

Danach sollst du suchen von Neuem die sieben Steine!

*

Jeder Stein hat seine ganz eigene Bedeutung:

*

Harmonie, Gesundheit, Glück, Zufriedenheit, Hoffnung, Ruhe und Geborgenheit.

*

Geschichtet sieben an der Zahl, geschichtet mit Bedacht.

*

Eine unsichtbare Macht, die wacht über jeden mit Bedacht.

*

Jeder Stein hält den anderen wie ein unsichtbares Band.

*

Jeder Stein geschichtet zu einem Turm, hält aus jeden Sturm.

*

Dreh dich um, schau ihn an und irgendwann wirst du ihn wiedersehen.

*

Steht er noch fest im Wind, hat er den Tagen, Monaten und Jahren getrotzt.

*

Ist das Schicksal dir gewogen gewesen!

*

Steht der Turm nicht mehr, verzweifeln sollst du nicht!

*

Suche dir die sieben Steine neu, und schichte sie wieder auf.

*

Und dein Schicksal nimmt von Neuem seinen Lauf.

 

© Pitt (Text und Bild)


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